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Service-Portale setzen Online-Medien unter Druck
Kampf um Werbekunden - Hohe Zugriffsraten entscheidender Aspekt
Frankfurt am Main/Wien (pte004/26.04.2013/06:15) - Informationsangebote und Plattformen im Internet werden in öffentlichen Debatten rund um die Zukunft des Journalismus häufig ausgeklammert. Doch obwohl Webseiten wie T-Online, GMX oder Web.de nicht vorrangig als Medien gelten, sind sie beim täglichen Konsum von Nachrichten nicht zu unterschätzen und erfreuen sich hoher Zugriffsraten.
T-Online Spitzenreiter
"Bei der Auseinadersetzung um die Werbemärkte spielen diese Arten von Plattformen eine bedeutende Rolle, da sie viel Traffic generieren", betont Fritz Hausjell vom Institut für Publizistik der Universität Wien univie.ac.at gegenüber pressetext die öknomische Dimension dieses Konflikts. Die regelmäßig eingeholten statistischen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung agof.de geben hier Aufschluss.
T-Online hat im vergangenen Februar 25 Mio. Unique User auf seine Seite gelockt und ist damit Spitzenreiter in Deutschland. Die beliebte Plattform verfügt bei den für Werbern buchbaren Kontakten über ein Gesamtvolumen von 3,7 Mrd. Impressions pro Monat. Web.de freut sich über 14,4 Mio. Unique User und 2,3 Mrd. buchbare Impressions. GMX und Bild.de liegen mit etwa zwölf Mio. Besuchern gleich auf. Auch bei den Kontakten befinden sie sich in der selben Größenordnung. Das zeigt, dass diese Portale im Kampf um Anzeigeneinnahmen eine ernst zu nehmende Konkurrenz für Online-Ableger von klassischen Medien sind. Weitere bekannte Seiten dieser Art sind Yahoo! Deutschland oder MSN.
Journalistische Inhalte als "Beiwerk"
Der eigentliche Fokus der Service-Portale liegt jedoch nicht auf der medialen Berichterstattung, vielmehr sind sie Kommunikations-Dienstleister wie E-Mail- oder Breitband-Anbieter. Deren journalistischen Inhalte bezeichnet Hausjell als "Beiwerk", das keine wirkliche Ersatzfunktion für gut gemachten Online-Journalismus darstelle, so der Experte. Trotzdem beziehen täglich Millionen ihre Nachrichten von dort. Meedia.de spricht in diesem Zusammenhang von den "heimlichen Giganten der News-Branche".
Sorgen bereitet Hausjell, dass die junge Generation heutzutage immer seltener zwischen qualitativ hochwertigem Journalismus und dessen Gegenteil unterscheiden könne. "Große Teile der jungen Menschen verfügen de facto über keine gute Medienkompetenz", kritisiert der Medienfachmann. Er sieht in diesem Bereich die Bildungspolitik dringend gefordert.
(Quelle: Pressetext)
Jobsuche à la Kickstarter sorgt für Wirbel im Web
Absolvent zieht alle Social-Media-Register - Ausreise droht
New York/München (pte017/25.04.2013/11:55) - Außergewöhnliche
Bewerbungen in Zeiten des Web 2.0 gehören mittlerweile fast zum Alltag, doch die Initiative von Jannic Nielssen aus den USA ist an Einfallsreichtum kaum zu überbieten. Der frisch gebackene Kommunikationswissenschaftler hat sich bei seiner Online-Bewerbung kickjannic.com ganz am Design und den Tools der Crowdfunding-Plattform Kickstarter orientiert und ist damit der Sprung in Öffentlichkeit gelungen. Das Brisante daran: Bekommt Nielssen bis zum 1. Mai kein Job-Angebot, muss er das Land verlassen. Er ist Doppelstaatsbürger der Länder Jamaika und Norwegen, seinen Abschluss hat er in Illinois gemacht.
Konzept in Social-Shares transformiert
Dass seine Website so große Bekanntheit erworben hat, ist kein Wunder. Nielssen scheint im Hörsaal fleißig aufgepasst zu haben. Neben einem kurzen YouTube-Clip, in dem sich Nielssen vorstellt, bilden die zahlreichen Share-Möglichkeiten das Herzstück seiner Bewerbung. "Bei Kickstarter geht es darum, ein Produkt zu bewerben, aber in meinem Fall würde eine finanzielle Unterstützung keinen Sinn machen", erklärt der Arbeitssuchende. Stattdessen habe er das Konzept in Social-Shares transformiert. "Dadurch werden mehr Leute und eventuell Arbeitgeber auf meinen Lebenslauf aufmerksam - ähnlich wie Mund-zu-Mund-Propaganda auf einem digitalen Level", so Nielssen. Auch eine eigene Presseaussendung hat er verfasst bit.ly/10mkEOo.
Social-Media-Experte Alex Wunschel pimpyourbrain.de attestiert dem jungen Talent hohe Professionalität beim Umgang mit sozialen Medien. "Sein Auftritt ist sehr innovativ und überzeugend. Er beherrscht die Kanäle und kennt die Plattformen", so Wunschel im Gespräch mit pressetext. Er würde sich im deutschsprachigen Raum mehr Leute wünschen, die mit den angewendeten Werkzeugkästen des Web 2.0 dermaßen gut umgehen können.
Sieben Tage bleiben noch
Die Palette an Möglichkeiten zum Teilen seiner Bewerbung ist ellenlang. Neben den allseits bekannten sozialen Medien wie Facebook und Google+ sind auch andere wie Tumblr, Reddit und LinkedIn auf Nielssens Seite eingebettet. Ein eigener Hashtag darf dabei natürlich nicht fehlen (#kickjannic). In dem Video streicht der kreative Kopf seine Fähigkeiten und Stärken heraus und verweist auf seine Social-Media-Resonanz sowie auf den damit einhergehenden Klout Score. Seine Interessengebiete seien Social Media, Public Relations, Advertising und Marketing.
Nielssen hatte bereits das ein oder andere Bewerbungsgespräch, wartet aber noch auf eine Antwort. "Ich hoffe, dass ich einen Job bekomme, der meine Karriere 'kickstarten' wird, und Teil eines fortschrittlichen Unternehmens werde." Die Chancen dafür sind intakt, doch die Zeit läuft allmählich davon. Sieben Tage bleiben ihm noch.
(Quelle: Pressetext)
Tablets: Windows mit 7,5 Prozent Marktanteil
Apple im ersten Quartal bei Markenprodukten noch führend
Milton Keynes (pte015/25.04.2013/11:20) - Windows-Tablets haben es im ersten Quartal 2013 auf 7,5 Prozent Marktanteil bei Markentablets gebracht, so das Marktforschungsunternehmen Strategy Analystics strategyanalytics.com . Das ist zwar nicht viel im Vergleich zu Marktführer Apple, auf den noch fast die Hälte der 40,6 Mio. ausgelieferten Geräte entfallen sind, oder Android mit 43,4 Prozent Marktanteil - doch angesichts des eigentlich schlechten Starts von Windows 8 und Windows RT ein Teilerfolg für Microsoft.
"7,5 Prozent ist durchaus viel, allerdings sind das nur in Partner-Channels gelieferte Geräte", meint Peter King, Director of Tablets bei Strategy Analytics, im Gespräch mit pressetext. Während viele Unternehmen Windows-Tablets zumindest antesten, seien nicht sonderlich viele Geräte in Endkunden-Hand, wofür zwei Faktoren maßgeblich mitverantwortlich sind. "Die Verfügbarkeit von RT zum Start war entsetzlich", so der Analyst. Außerdem ist speziell im Consumer-Segment der Mangel an Apps eine Achillesferse der Windows-Tablets.
Schlechter Start mit Folgen
Im Prinzip habe der Tablet-Markt derzeit eine etwas abwartende Haltung, was die Windows-8-Produktfamilie betrifft, so King, geprägt von einer Frage: "Kann sich Microsoft von dem schlechten Start erholen?" Der Analyst verweist darauf, dass Microsofts Tablet Surface RT erst im Dezember breiter in den US-Handel gekommen ist - zu spät für das wichtige Weihnachtsgeschäft. Hierzulande hat es noch länger gedauert, ehe Surface RT wirklich in Geschäften zu finden war. Kunden konnten das Gerät also lange allenfalls online bestellen, ohne es vorher auszuprobieren - also eigentlich nur die Katze im Sack kaufen.
Ob Windows-Tablets durch den große Bruder Surface Pro einen Schub erleben, bleibt abzuwarten - immerhin kommt das im Februar in Nordamerika gestartete Gerät erst im Mai auch zu uns. King erwartet, dass das Gerät eher Unternehmenskunden erreichen wird. "Es hat nicht den Preis, dass Consumer es kaufen", so der Analyst. Endkunden würden für so viel Geld wohl eher zu einem Highend-iPad greifen - auch, weil es hier hunderttausende Apps gibt. "Konsumenten lieben Apps, daran besteht kein Zweifel", betont King. Das ist ein großes Hindernis für Windows-Tablets, da es nach wie vor vergleichsweise wenig Apps gibt und teils große Namen fehlen.
Android im Aufwind
Insgesamt ist der Tablet-Markt nach Strategy-Analytics-Angaben weiterhin klar im Aufwind, im Vergleich zum ersten Quartal 2012 sind um 117 Prozent mehr Marken-Tablets ausgeliefert worden. Während Apple mit iOS noch Marktführer bleibt, ist Android der größte Gewinner. Die Zahl der Tablets mit Google-Betriebssystem hat sich sogar fast verdreifacht, der Marktanteil von Android-Markengeräten ist damit auf 43,4 Prozent geklettert - nur noch knapp fünf Prozent hinter der iPad-Produktfamilie.
Apples Tage als Betriebssystem-Marktführer bei Tablets sind also gezählt - und sogar schon vorbei, wenn man nicht nur Markenprodukte betrachtet. "Wenn wir White-Box-Geräte dazuzählen, steigt der Android-Marktanteil deutlich auf 52 Prozent, während iOS auf 41 Prozent abrutscht", so King. Auch Windows verliert in dieser Statistik und fällt auf etwa sechs Prozent. Der Grund dafür ist, dass den Löwenanteil am immerhin 7,5 Mio. Stück schweren White-Box-Markt Android-Billiggeräte ausmachen.
(Quelle: Pressetext)
E-Commerce: Europa US-Retailern eine Nase voraus
Handelsriese Wal-Mart stellt Online-Bestellung in Schließfach bereit
San Bruno/Köln (pte003/28.03.2013/06:10) - Während Lebensmittel-Konzerne in Europa ihr stationäres Angebot schon seit einiger Zeit mit Online-Kauffunktionen ergänzt haben, zieht nun auch der US-amerikanische Einzelhandelsriese Wal-Mart walmart.com nach. Die Konsumenten können nach der Testphase diesen Sommer ihre Lebensmittel und andere Güter online bestellen und sie in der Folge in einem physischen Schließfach im stationären Geschäft abholen. Der Vorteil: Schlangestehen entfällt. Kein Kontakt mit dem Personal ist nötig.
Zeitersparnis gegenüber Stationärhandel
"Was Wal-Mart jetzt versuchen will, gibt es bei REWE bereits seit zwei Jahren, was sich auch als sehr zufriedenstellend bewährt hat. Bei uns haben die Kunden die Möglichkeit, ihre Waren entweder selbst bei einem Drive-In-Schalter abzuholen oder sich nach Hause liefern zu lassen", erläutert Raimund Esser, Bereichsleiter der Unternehmenskommunikation bei REWE rewe.de , im pressetext-Gespräch. Wal-Mart selbst bietet bislang noch keinen Lieferservice an.
Von 3.300 REWE-Stellen offerieren zehn die E-Commerce-Variante in Ballungsgebieten an. "Der Benefit ist, dass Konsumenten das gesamte stationäre Angebot auch online bestellen können. Für Menschen, die viel arbeiten und nur wenig Zeit haben, um Lebensmittel einzukaufen, ist diese Methode von Vorteil", so der Experte. Sie müssten demnach nur ihre Produkte im Internet auswählen und den Zeitpunkt der Abholung oder Lieferung definieren.
Mobile App für "Self-Checkout"
Auch eine mobile App hat Wal-Mart bereits kürzlich eingeführt, um die Verkaufszahlen zu steigern. "Scan & Go" ist eine iPhone-Applikation, die die Käufer ihre gekauften Artikel einscannen und an "Self-Checkout-Terminals" rasch bezahlen lässt. Derzeit kann die App in 70 Geschäften USA-weit angewandt werden. Auch eine Android-Version soll in Kürze verfügbar gemacht werden.
(Pressetext)
Studie Hotelportale: Nicht immer transparent und günstig
Testsieger ist ehotel, HRS bietet den besten Service
Hamburg (ots) - Ob Berlin, Paris oder New York - Hotelportale im Internet bieten weltweit Unterkünfte für jeden Geschmack und jedes Portemonnaie. Dabei bleibt einem der lästige Vergleich einzelner Hotelwebseiten erspart und man findet schnell die passende oder preiswerteste Alternative. Doch wie übersichtlich sind die Portale, und gibt es dort günstige Angebote? Welchen Service können Verbraucher erwarten? Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv neun bedeutende Hotelportale.
Die Portale zeigten große Unterschiede in ihren Leistungen. So war nicht jedes angefragte Hotel auf allen Portalen verfügbar, obwohl im Test nur große und umsatzstarke Hotelketten betrachtet wurden. Bei jeder neunten Anfrage wurde das gesuchte Hotel auf den Ergebnisseiten nicht angezeigt. Zudem offenbarte die Studie zum Teil erhebliche Preisunterschiede zwischen den Hotelportalen. So zahlten Verbraucher im Einzelfall für das gleiche Hotel beim teuersten Angebot fast doppelt so viel wie bei dem günstigsten Anbieter. "Oft lohnt es sich, bei der Suche nach dem günstigsten Hotel, die Preise von mehreren Portalen zu vergleichen", erläutert Bianca Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts.
Die Serviceleistung der Branche war insgesamt nur befriedigend. Die Internetseiten erwiesen sich zwar als gut navigierbar und erleichterten durch zahlreiche Filter- und Sortierfunktionen die Suche nach dem passenden Angebot. Die Buchungsvorgänge waren jedoch weniger transparent. "Hier traten teilweise unerklärliche Preiserhöhungen auf und Stornobedingungen konnten bei manchen Portalen erst nach Abschluss der Buchung eingesehen werden", so Serviceexpertin Möller. Große Defizite gab es außerdem bei der E-Mail-Bearbeitung. Knapp die Hälfte der im Test versendeten E-Mails wurde überhaupt nicht beantwortet, bei den übrigen Anfragen blieben die Informationen in der Antwortmail oft unvollständig. Auskünfte am Telefon waren zwar hilfreicher, jedoch musste man hier längere Wartezeiten in Kauf nehmen.
Als Testsieger und damit "Bestes Hotelportal 2013" ging ehotel aus der Untersuchung hervor. Das Portal hatte alle angefragten Hotels im Angebot und punktete mit einem sehr transparenten Buchungsprozess und der besten E-Mail-Bearbeitung. Den zweiten Rang nahm hotel.de ein und zeigte Top-Service in allen Teilbereichen. Booking.com wurde Dritter. Die Preise des Portals gehörten zu den niedrigsten und über eine rund um die Uhr erreichbare Hotline erhielten Anrufer kompetent Auskunft. Bei der Serviceanalyse setzte sich HRS an die Spitze. Bester bei der Preisanalyse wurde Hotelreservierung.de.
Mehr dazu: n-tv Ratgeber - Freizeit & Fitness, Freitag, 25. Januar 2013, um 18:35 Uhr
Die Servicequalität der Hotelportale wurde anhand einer detaillierten Analyse der Internetseiten und des Buchungsverlaufs geprüft. Zusätzlich fanden pro Unternehmen in jeweils zehn Fällen verdeckte Servicetests per Telefon und per E-Mail statt. Insgesamt basierte die Serviceanalyse auf über 270 Kontakten. Das Angebot und die Preise der Hotelportale wurden auf Basis von jeweils zehn zuvor festgelegten Reisezielen und Hotels online abgefragt.
Veröffentlichung nur unter Nennung der Quelle: Deutsches Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv.
Sprachsteuerung bei Handys ist noch ausbaufähig
Hamburg (ots) - COMPUTER BILD testet die Spracherkennungen Siri (Apple), S-Voice (Samsung) und Windows Phone 8 (Microsoft) / Standardbefehle funktionieren / Kein Programm überzeugt völlig
Wer heute per Smartphone SMS versenden oder aktuelle Wetterinfos abrufen will, kann das auch über die eingebaute Spracherkennung erledigen - vorausgesetzt, das Handy versteht die Befehle. Ein Test der Fachzeitschrift COMPUTER BILD zeigt, was die drei Sprachsteuerungen Siri, S-Voice und Windows Phone 8 im Alltag leisten und wo es hapert (Heft 4/2013, ab Samstag erhältlich).
Den COMPUTER BILD-Testsieg holte Siri von Apple (Testergebnis: 2,94). Das Programm kommt mit Hintergrund-Geräuschen besser klar als seine Konkurrenten. Es erkennt in lauter Umgebung 85 Prozent der Wörter, bei leiser Umgebung sogar 90 Prozent. Zudem versteht Siri Umschreibungen: So reagiert die Sprachsteuerung auf die Frage "Kann ich heute einen Schneemann bauen?" richtig, indem sie den Wetterbericht abruft. SMS diktieren und senden klappt gut. Mit fremdsprachigen Begriffen und Telefonbuchkontakten hat Siri jedoch Schwierigkeiten.
Samsungs S-Voice (Testergebnis: 3,50) erkennt Standardbefehle wie alle Kandidaten recht ordentlich, etwa zum Anrufen und Diktieren von SMS. Die Spracherkennung ist bei leiser Umgebung mit 95 Prozent spitze, bei lauter Umgebung jedoch deutlich schlechter als mit Siri - dann erkennt S-Voice nur magere 50 Prozent der Wörter.
Windows Phone 8 von Microsoft belegt abgeschlagen den letzten Platz (Testergebnis: 4,70). Zwar liest es als einziges Programm SMS ohne Tastendruck vor, doch wie S-Voice erkennt auch Windows Phone 8 keine Umschreibungen und greift lediglich auf Schlüsselwörter zurück. Versteht es eine Frage nicht, schlägt es sofort die Suche im Internet vor. Sowohl das Verständnis bei leiser als auch bei lauter Umgebung sind mit 45 beziehungsweise 30 Prozent schlecht. Insgesamt ist der Funktionsumfang der Sprachsteuerung deutlich eingeschränkter als bei Samsung und Apple.
Alle getesteten Spracherkennungen sind gegenwärtig noch nicht alltagstauglich: Die Sprachsteuerungen lassen sich innerhalb vieler Apps nicht nutzen. Und bis auf wenige Befehle funktioniert die Erkennung bei allen drei Testkandidaten nur mit Internetverbindung.
Mehr zu Smartphones auch unter www.computerbild.de/mobiltelefone
BGH beendet Debatte um Internet-Sperrfantasien
Köln (ots) - Mit der Entscheidung, dass ein Internetzugang in Deutschland zur Grundversorgung gehört, beendet der Bundesgerichtshof zugleich eine lange politische Debatte: Eine Internetsperre, wie sie die Rechteverwertungsindustrie als Strafe für Urheberrechtsdelikte fordert, wäre vor diesem Hintergrund unzulässig. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco begrüßt das Urteil.
Ohne Internet geht es nicht: Ein Ausfall des Zugangs wirke sich laut Urteil des Bundesgerichtshofs "auf die materiale Grundlage der Lebenshaltung signifikant aus". Zudem sei das Internet "ein die Lebensgestaltung ... entscheidend mitprägendes Medium ..., dessen Ausfall sich im Alltag signifikant bemerkbar macht." Sowohl für berufliche wie auch für private Zwecke gilt das Internet dem höchsten deutschen Zivilgericht als unverzichtbar.
Das Urteil hat auch eine hohe politische Relevanz. Es unterstreicht zum einen die gesellschaftliche Verantwortung der deutschen Zugangsprovider. Zum anderen dürfte es Versuchen anderer Branchen, Internetzugänge einzuschränken, einen Riegel vorschieben. Oliver Süme, Vorstand für Politik, Recht und Regulierung bei eco, begrüßt daher das Urteil: "Damit dürfte der Plan von Musikindustrie und anderen Rechteverwertern, Urheberrechtsverstöße mit Internetentzug zu bestrafen, endgültig vom Tisch sein. Der Entzug der Grundlage für eine eigenwirtschaftliche Lebenshaltung wäre völlig unverhältnismäßig und rechtswidrig."
Süme sieht in dem Richterspruch allerdings auch eine Verpflichtung für die Internetwirtschaft selbst: "Mit diesem höchstrichterlichen Urteil wird auch die hohe gesellschaftliche Bedeutung einer stabilen und sicheren Internetinfrastruktur bestätigt, die durch unsere Mitgliedsunternehmen bereitgestellt werden. Wir stehen dafür, dass die deutsche Bevölkerung ihren verlässlichen Zugang zum Netz erhält." Vor diesem Hintergrund sieht Süme zudem eine Verantwortung der Politik, den lahmenden Breitbandausbau außerhalb der Ballungsräume zu fördern, um gerade wirtschaftlich schwächeren Regionen bessere Entwicklungschancen zu bieten.
GEO goes digital
Mit dem Start ins Jahr 2013 gibt es Deutschlands größtes Reportage-Magazin nun auch monatlich als eMagazine
Hamburg (ots) - GEO leuchtet, GEO ist hörbar, GEO bewegt sich: Das ist die Devise, mit der Deutschlands größtes freiverkäufliches Monatsmagazin ab sofort jeden Monat auch mit einer digitalen Vollversion antritt: als App für das iPad. Mit dem Erstverkaufstag der Februar-Ausgabe von GEO ist das "GEO Magazin" nun auch im App-Store von Apple erhältlich. Der Preis: 5,99 Euro. Abonnenten von GEO werden sich die monatliche Ausgabe in Kürze kostenlos herunterladen können. Und zum Kennenlernen gratis für alle bietet die Redaktion eine komplette App der GEO-Ausgabe 01/2013; Titel "Der Glaube an Wunder".
"Wir wollen GEO in seiner digitalen Version auf höchstem Standard zum Leuchten bringen", erklärt Chefredakteur Peter-Matthias Gaede, und das gelte "vor allem für die schon jetzt zu Recht gerühmte Fotografie, die auf dem iPad eine ganz neue Strahlkraft entwickelt." Hörbar soll GEO ebenfalls werden: Vom Editorial bis zu sämtlichen großen Reportagen werden die Texte von ihren Verfassern und weiteren GEO-Redakteuren auch vorgelesen. Außerdem wird GEO in Bewegung geraten: mit Videos, mit 360°-Panoramen, mit interaktiven Karten und Grafiken.
So wartet die Gratis-App zur Januar-Ausgabe von GEO unter anderem mit zwei Filmen zur spektakulären Bezwingung der Nebelberge in Venezuela und einem beweglichen Panorama-Bild über schwindelerregende Abgründe auf. Ein Fotograf erzählt, wie es ihm gelang, Tiere in ihren intimen Winterschlafquartieren aufzuspüren. Zur Medizin- und Kulturgeschichte der Schwangerschaft zeigt die GEO-App in Zeitlupe die Regungen eines Embryos im Mutterleib. Die gedruckte Reportage über eine abenteuerliche Expedition auf dem Kongo wird um Filmaufnahmen von der stürmischen Überwindung von Stromschnellen ergänzt. Im monatlichen Wissenstest von GEO, in dem Leser diesmal unter anderem erfahren, welche Kirchenmusik auch zum Kampflied von Arbeiterparteien taugt, können App-User Chorgesang aus dem Greifswalder Dom genießen. Zu den "arte"-Dokumentationen von GEO können sie Kurzfilme sehen. Und im monatlichen Porträt eines Weltbürgers können sie dabei zuschauen, um welche Kopfzahl die Weltbevölkerung sekündlich wächst.
Das "GEO Magazin" als App wurde von einem Team um die GEO-Redakteure Rainer Droste und Johannes Kückens (gemeinsame Projektleitung) sowie Uta Maxin (Art Direction) entwickelt. Droste und Kückens waren bereits maßgeblich an der ersten App-Version des Reise-Magazins GEO Special, Thema: New York, beteiligt, die 2011 von iTunes zur "Reise-App des Jahres" gekürt wurde. Experten aus dem Digital Lab der Gruner+Jahr-Abteilung House of Content sowie der Dienstleister Adobe und Pro Publish haben die neuartige Umsetzung eines Print-Magazins aufs iPad unterstützt.
GEO-Chef Peter-Matthias Gaede: "Die Kollegen aus dem House of Content haben auf großartige Weise dabei geholfen, die GEO-App zu einem Paradebeispiel für den Transfer eines Magazins in ein digitales Produkt zu machen; und zu einem zukunftsfähigen Modell, die Qualitäten des besten Journalismus in eine neue Dimension zu übersetzen." Gaede weiter: "Wir haben uns bewusst gegen ein App-Produkt aus der Retorte entschieden. Alle Ideen kommen authentisch aus der Redaktion. Zugleich aber wollten wir vermeiden, den Usern einen Jahrmarkt der verwirrenden App-Funktionen aufzunötigen. Klar, klug, schön gestaltet soll die GEO-App sein. Und einfach in der Handhabung."
eco - größter Internetwirtschafts-Verband Europas
Köln (ots) - Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco hat im vergangenen Jahr so viele neue Mitglieder gewonnen wie nie zuvor: Über 100 Unternehmen aus allen Bereichen der Internetwirtschaft sind im Jahr 2012 dem Verband beigetreten. Neben den Top-Themen Cloud Computing, Mobile und Internet-Sicherheit standen für eco rechtlich-regulative Fragen wie die Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger, Netzneutralität oder die Urheberrechtsdebatte im Fokus.
"Wir freuen uns sehr, dass die politische Arbeit von eco auch im letzten Jahr Früchte getragen hat. Netzpolitik ist nicht mehr nur ein Nischenthema für Internetaffine, sondern entwickelt sich zum festen Bestandteil des politischen und gesellschaftlichen Diskurses. eco konnte dabei die Positionen der Internetindustrie erfolgreich vertreten und dazu beitragen, dass die Unternehmen die rechtspolitischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Innovation, Investition und Wachstum vorfinden. Dafür werden wir uns auch in Zukunft einsetzen", sagt eco Geschäftsführer Harald A. Summa. Zusätzlich zu seinen bestehenden Aktivitäten, etwa bei EuroISPA oder der ICANN, konnte eco auf internationaler Ebene seine Expertise beispielsweise in Fragen der Internetregulierung im letzten Jahr noch stärker einbringen. So war eco Vorstandsvorsitzender Prof. Michael Rotert Teil der deutschen Delegation, die das Bundeswirtschaftsministerium zur World Conference on International Telecommunication (WCIT) entsandte, um die Neufassung der International Telecommunications Regulations zu diskutieren. Für die Förderung der jungen digitalen Wirtschaft in Deutschland wird sich zukünftig der gleichnamige neu gegründete Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie einsetzen, in den eco Geschäftsführer Harald A. Summa als Kernmitglied berufen wurde.
Gebündeltes Know-how zur Internet-Sicherheit
In diesem Jahr wird eco seine Projekte im Bereich Cyber Security weiter ausbauen. Zu den bestehenden Angeboten wie dem Anti-Botnet-Beratungszentrum (www.botfrei.de), der Initiative-S, dem Webseiten-Check für Unternehmen (www.initiative-s.de) oder der Internet-Beschwerdestelle sind für 2013 weitere Projekte in Planung, die zu einem CyberSecurity-Cluster zusammengefasst werden sollen. Mit Veranstaltungen aus 17 Kompetenzgruppen und Kongressen wie den Internet Security Days konnte eco im vergangenen Jahr über 4.000 Teilnehmern eine Plattform für Know-how-Transfer und Networking bieten.
Fast jeder fünfte Zugriff erfolgt mobil
Hamburg (ots) - Die dpa-Tochter news aktuell hat die Reichweite ihres Verbreitungsnetzwerkes 2012 stark ausgebaut und erzielte dabei ein Rekordergebnis - insbesondere auch bei der mobilen Nutzung. Im Schnitt verzeichnete Presseportal.de im vergangenen Jahr rund 3,2 Mio. Visits pro Monat (IVW-geprüft). Das entspricht einer Steigerung von knapp einem Viertel zum Vorjahr. Fast jeder fünfte Zugriff erfolgte per Smartphone oder Tablet. Mehr als 100.000 Journalisten, Blogger und Kommunikationsfachleute nutzen mittlerweile die Apps der dpa-Tochter, um Unternehmensinformationen abzurufen.
"Der Bedarf an Unternehmensinformationen ist nach unseren Beobachtungen weiter stark gestiegen", so news aktuell-Geschäftsführer Frank Stadthoewer. "Das gilt sowohl für unser Presseportal, wo wir die Meldungen, Bilder und Videos unserer Kunden in Newsrooms bereitstellen, aber auch für unsere mobilen Angebote. Fast jeder fünfte Zugriff erfolgt mittlerweile via Smartphone oder Tablet. 2011 lag die Quote lediglich bei sechs Prozent. Diese Entwicklung werden wir weiter intensiv vorantreiben."
Unternehmen, Organisationen und staatliche Stellen vertrauen bei der Bereitstellung ihrer Informationen auf die Expertise der dpa-Tochter. Im vergangenen Jahr hat news aktuell so viel Mitteilungen, Bilder und Multimedia-Material versendet wie noch nie zuvor. "Unser Verbreitungsnetzwerk OTS bereitet Unternehmensinformationen optimal auf und macht sie bestens zugänglich - und zwar über eigene Versandkanäle und Kontakte hinaus", erläutert Geschäftsführer Frank Stadthoewer die Philosophie von news aktuell. "Unser Ziel ist es, die Kommunikation unserer Kunden wirksam, einfach und professionell zu machen. Und die steigende Zahl unserer Kunden bestätigt diese Strategie."
Mit mittlerweile durchschnittlich 3,2 Mio. Visits pro Monat liegt Presseportal.de in etwa gleichauf mit dem Finanzportal www.wallstreet-online.de oder der Tageszeitung www.bz-berlin.de. Presseportal.de bietet tausende Newsrooms von Unternehmen, Organisationen und staatlichen Stellen. In den Newsrooms finden sich Mitteilungen, Bilder und Videos sowie Verlinkungen zu sozialen Netzwerken, Apps, RSS-Feeds und anderen weiter führenden Informationen. Täglich veröffentlicht die dpa-Tochter rund 500 Mitteilungen. Alle Inhalte können mit einem einzigen Klick bei Twitter, Facebook und anderen Netzwerken geteilt werden.
Sowohl bei der mobilen Nutzung, als auch bei seinen Apps verzeichnet news aktuell ein bemerkenswertes Wachstum. Die iPhone-App für Presseportal.de zählt mittlerweile gut 80.000 aktive Nutzer und gehört regelmäßig zu den Top-30 der meistgeladenen Nachrichten-Apps in Deutschland. Auch eine erst kürzlich gestartete App für Android hat sich bereits am Markt etabliert und wird von mehr als 20.000 Journalisten, Bloggern und Kommunikationsfachleuten eingesetzt.
Zusätzlich hat news aktuell sein Partnernetzwerk im vergangenen Jahr deutlich erweitert. Mehr als 300 weitere Websites stellen die Pressemitteilungen der news aktuell-Kunden themenbezogen bereit. Auch etabliert sich Twitter mehr und mehr als gängiger Informationskanal. Knapp 20.000 Follower zählen die Accounts der dpa-Tochter mittlerweile.
Hasbro setzt Monopoly-Figuren aufs Spiel
Halbzeit bei der weltweiten Facebook-Abstimmung über die Frage, welche Spielfiguren aus dem Monopoly-Spiel verschwinden werden
Dreieich/Pawtucket (USA) (ots) - Im Rahmen einer weltweiten Voting-Kampagne, bei der Monopoly-Fans über ihre Lieblings-Spielfiguren abstimmen, ist Halbzeit. Für einige der Spielfiguren wird es jetzt schon knapp. Zurzeit ist der Hund mit 30% der Stimmen weit vorne, gefolgt von Auto mit 14%. Spannend bleibt das Rennen im Mittelfeld, das von Schiff (13%), Zylinder (12%), Fingerhut (10%) und Schuh (7%) hart umkämpft ist. Ernsthaft Sorgen sollten sich Fans von Bügeleisen und Schubkarre machen.
Die beiden Schlusslichter des Votings stecken in großen Schwierigkeiten, und einer von beiden wird wohlmöglich keine "Du kommst aus dem Gefängnis frei"-Karte mehr bekommen. Nur noch bis zum 5. Februar haben Monopolisten weltweit die Gelegenheit, auf www.facebook.com/monopoly ihre Stimmen abzugeben und so ihre liebste traditionsträchtige Figur für das Monopoly Spiel zu retten. Gleichzeitig wählt die weltweite Fan-Gemeinde einen ganz neuen und zeitgemäßen Monopoly-Charakter, mit dem künftig Parkstraße und Schlossallee erobert werden können.
Zur Auswahl stehen ein Diamantring, eine Gitarre, ein Spielzeug-Roboter, eine Katze und ein Helikopter. Die Deutsche Facebook Gemeinde hat bei dieser Entscheidung jedoch schon einen klaren Favoriten: Die Katze soll zukünftig über das Spielbrett pirschen. Noch 2 Wochen lang können Fans selbst eingreifen und mitfiebern. Mit Abschluss der weltweiten Voting-Kampagne wird die Spielfigur, die die wenigsten Stimmen erzielen konnte, aus dem Spiel entfernt, zeitgleich revolutioniert dann eine neue Figur die klassische Edition des beliebtesten Brettspiels aller Zeiten.
Verzeichnismedien-Nutzerstudie 2012
Düsseldorf (ots) - Mit einem satten Vorsprung von 22 Prozent ist Print auch im Jahr 2012 das am meisten genutzte Medium im Bereich der Verzeichnismedien gewesen. Die Internet-Angebote erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit, und mobile Anwendungen drängen wie erwartet nach vorn. Diese Ergebnisse weist die Ende Oktober 2012 zum insgesamt zwölften Mal vom Meinungsfoschungsinstitut IPSOS im Auftrag der Branchenverbände [vdav]-Verband deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien und vft - Verband freier Telefonbuch- und Auskunftsmedien durchgeführte Nutzerstudie über die Verbreitung und Nutzung von Auskunfts- und Verzeichnismedien aus.
Gedruckte Verzeichnismedien stehen mit 69,5 Prozent nach wie vor bei der Suche nach geschäftlichen oder privaten Kontaktdaten an erster Stelle (Vorjahr 79,5 Prozent). Auf Platz Zwei des Nutzerrankings folgen die Online-Angebote mit 47,2 Prozent, vor der Telefonauskunft mit 18,2 Prozent.
Wenn man die mobile Internetnutzung und die Verwendung der speziell entwickelten Apps zusammen betrachtet, hat sich der Wert zum Vorjahr verdoppelt. (2011: 8,1 Prozent, 2012: 15,5 Prozent). Selbst die Nutzung über Computer zu Hause oder im Betrieb muss der mobilen Nutzung ein wenig Tribut zollen: Der Gebrauch nahm im Vergleich zum Vorjahr um knapp drei Prozent ab.
"Unsere Unternehmen sind mit dem breiten Mix der lokalen Such-Angebote vom Print über die Internet-Angebote und die sich großer Beliebtheit erfreuenden Apps hervorragend aufgestellt", kommentiert Olaf H. Tonner, Präsident des [vdav] die Ergebnisse der aktuellen Studie. "Der Nutzer und auch die Werberteibenden können immer das für sie und ihre Bedürfnisse optimale Medium wählen."
"Der Mix macht es", fasst Heiko Hanslik, Präsident des vft, die Ergebnisse der Studie zusammen. "Das Buch wird noch lange seine wertvollen Dienste bei der Suche nach Kontakten leisten, aber gerade die mobilen Anwendungen liegen nicht nur im Trend, sondern werden in Zukunft eine wichtige Rolle in unserem täglichen Leben in einer modernen Informationsgesellschaft spielen."
In vielen anderen Ergebnissen und Einzelheiten stützt auch die neue [vdav]/vft-Studie andere Studien quer durch alle Mediengattungen: Ältere Nutzer sind eher print-affin als jüngere, diese nutzen eher die Online- und mobilen Angebote. In Großstädten mit hervorragender Netzabdeckung ist die mobile Nutzung höher als auf dem Land, wo das Buch seine treuesten Fans hat.
Quer über alle Nutzungsformen ist jedoch das Vertrauen in die gefundenen Information sehr hoch, auch das als leicht und einfach eingeschätzte Finden der gesuchten Kontakte und Informationen wird von den Nutzern mit sehr guten Noten anerkannt.
YouTube: GEMA reicht Anträge bei Schiedsstelle ein
München (ots) - Die Verhandlungen zwischen GEMA und YouTube sind vorerst gescheitert. Die GEMA lässt die Angemessenheit der von ihr geforderten Mindestvergütung neutral prüfen und hat hierzu ein entsprechendes Verfahren bei der Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt eingeleitet. Parallel dazu wird YouTube aufgefordert, die willkürliche Einblendung von Sperrtafeln zu unterlassen.
Seit Ende März 2009 besteht kein Vertrag zwischen der GEMA und YouTube, der die Nutzung urheberrechtlich geschützter Musikwerke auf der streamingbasierten Internet-Video-Plattform YouTube regelt. Bis Januar 2013 konnte trotz beiderseitiger Bemühungen keine Einigung über die Frage der urheberrechtlichen Verantwortlichkeit des Services für die dort eingestellten Inhalte, noch über die Höhe der Vergütung erreicht werden. Daher ergreift die GEMA nun erste Maßnahmen, um eine angemessene Vergütung der Urheber sicherzustellen.
Antrag bei der Schiedsstelle: Prüfung der Angemessenheit und Forderung von Schadensersatz
Durch die bei der Schiedsstelle eingereichten Anträge auf Schadensersatz wird die Angemessenheit der von der GEMA geforderten Urhebervergütung geprüft. Dies betrifft die unlizenzierte Nutzung von 1.000 urheberrechtlich geschützten Musikwerken des GEMA-Repertoires. Hier gilt es, die Angemessenheit der von der GEMA geforderten Per-Stream-Minimumvergütung von 0,375 Cent überprüfen zu lassen. Mit dem Gang zur Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt als neutrale Instanz folgt die GEMA dem für diese Fälle vorgesehenen gesetzlichen Verfahren.
Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender de GEMA, zu den Anträgen: "Unsere Position ist klar: Für die Nutzung des urheberrechtlich geschützten Repertoires müssen die Urheber angemessen entlohnt werden. Seit dem 1. April 2009 hat sich YouTube allen Vorschlägen einer angemessenen Lizenzierung verweigert. Das heißt, dass YouTube die von der GEMA wahrgenommenen Rechte unserer Mitglieder seitdem ohne jegliche Vergütung der Urheber nutzt. Aus unserer Sicht stellt dies einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar. Eine Schadensersatzforderung ist aus unserer Sicht angebracht, weil die urheberrechtlich geschützten Musikwerke auf YouTube massenhaft genutzt und vermarktet werden."
Abmahnung: GEMA fordert YouTube zur Unterlassung der Schaltung irreführender Sperrtafeln auf
Als weiteren Schritt geht die GEMA mit einer Abmahnung gegen den Inhalt der willkürlich auf YouTube geschalteten Sperrtafeln vor: "Die Sperrtafeln tragen bis heute in großem Umfang dazu bei, die öffentliche und mediale Meinung in höchst irreführender Weise negativ zu beeinflussen. Durch den eingeblendeten Text wird der falsche Eindruck erweckt, dass die GEMA die Lizenzierung von Musiknutzung kategorisch verweigere. Tatsächlich war die GEMA jedoch immer dazu bereit eine Lizenz zu erteilen, die YouTube nach den gesetzlichen Regelungen auch jederzeit einseitig hätte erwerben können. YouTube war aber in der Vergangenheit aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen nicht bereit, diesen Weg einzuschlagen. Bislang haben wir in diesem Zusammenhang auf rechtliche Schritte bewusst verzichtet, um die laufenden Gespräche durch ein weiteres gerichtliches Verfahren nicht zu belasten", erklärt Dr. Harald Heker das Vorgehen der GEMA. Sollte YouTube dieser Aufforderung nicht nachkommen, so wird die GEMA dem gesetzlich vorgesehenen Weg folgen und eine Unterlassungsklage bei dem zuständigen Gericht einreichen.
Ausführliche Hintergrundinformationen sowie Video-Statements (TV-fähiges Format) finden Sie unter www.gema.de/youtube.
Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 65.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über zwei Millionen Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.
LinkedIn knackt weltweit 200 Millionen-Mitglieder-Marke
München (ots) - Das weltweit größte berufliche Online-Netzwerk LinkedIn zählt jetzt 200 Millionen Mitglieder. Jede Sekunde gewinnt das Unternehmen zwei neue Nutzer hinzu. So wuchs LinkedIn seit dem 1. November 2012 um mehr als 13 Millionen Mitglieder.
Seit dem Erreichen des 100 Millionen-Meilensteins im März 2012 erweiterte LinkedIn sein Netzwerk um 13 neue Sprachversionen und ist nun insgesamt in 19 Sprachen verfügbar. Mit mehr als 160 Millionen Unique Visitors im Monat ist das Unternehmen weltweit die Nummer 23 der am häufigsten besuchten Unternehmensseiten im Internet.* Derzeit leben mehr als 64 Prozent der LinkedIn-Nutzer außerhalb der Vereinigten Staaten.
Deep Nishar, Senior Vice President Produkt- und Nutzer-Erfahrung bei LinkedIn, kommentiert das Wachstum des professionellen Netzwerkes auf 200 Millionen Mitglieder in über 200 Ländern und Regionen und die Pläne zum geplanten zukünftigen Mitgliederzuwachs auf dem englischsprachigen Unternehmensblog unter http://blog.linkedin.com/2013/01/09/linkedin-200-million
N-TV.DE: BIS ZU 35,1 MILLIONEN VISITS 2012
Köln (ots) - Die Online-Angebote des Nachrichtensenders n-tv haben ein erfolgreiches Jahr 2012 hinter sich. Mit durchschnittlich 31,9 Millionen Visits pro Monat (Quelle: IVW) gehörte n-tv.de erneut zu den erfolgreichsten News-Plattformen im Netz. In direkter Konkurrenz zu den Onlineausgaben der Printmedien belegte n-tv.de als Angebot eines TV-Senders Platz 6 der meistgenutzten Nachrichtenportale Deutschlands.

Vergleich zum absoluten Nachrichtenjahr 2011 mit den Top-Themen Fukushima und arabischer Frühling musste n-tv.de bei den Visits im zurückliegenden Jahr nur ein kleines Minus von zwei Prozent hinnehmen (Visits 2011: ø 32,6 Mio.). Bei den PageImpressions hingegen legte das Nachrichtenportal um zwei Prozent auf durchschnittlich 204,3 Millionen zu (PI 2011: ø 199,9 Mio.).
2012 überzeugte n-tv.de die Nutzer mit sorgfältig recherchierten Berichten, meinungsstarken Kommentaren sowie dem umfangreichen Video-Angebot. Ereignisreich war bereits der Anfang des vergangenen Jahres, als die Costa Concordia im Januar vor der Küste Italiens auf Grund lief. Es folgte der Rücktritt von Ex-Bundespräsident Christian Wulff im Februar, im nachrichtenreichen Herbst 2012 der Wirbelsturm Sandy und die US-Präsidentschaftswahl im November. Mit Sandy, der auch den Wahlkampf zwischen Barack Obama und Mitt Romney durcheinander wirbelte, erzielte n-tv.de am 30. Oktober mit einem Wert von 12 Millionen die zweithöchsten Tages-PageImpressions des Jahres.
Hoch im Kurs waren bei den Nutzern 2012 auch die Meldungen von den Finanzmärkten und aus den Unternehmen. Ganz vorne standen dabei die Themen Griechenland-Rettung und Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker.
Sport: Höher, schneller, weiter
Der Sommer 2012 stand ganz im Zeichen des Sports. Auf n-tv.de fanden Sportbegeisterte neben den aktuellsten Ergebnissen und Zwischenständen von Fußball-Europameisterschaft und Olympischen Spielen auch Hintergrundinformationen, Ausblicke und Expertenmeinungen. Am 30. Juli, Wettkampftag drei der 30. Olympischen Spiele in London, erzielte n-tv.de mit 12,3 Millionen PageImpressions den besten Tages-Wert des Jahres.
Im Oktober 2012 sprang Felix Baumgartner aus 39 Kilometern Höhe auf die Erde. Mit einem Live-Stream, einem Live-Ticker, Hintergrundinfos sowie umfangreichen Bilder- und Videogalerien informierte n-tv.de über das "Jahrhundertereignis". Das kam bei den Nutzern gut an. Mit 35,1 Millionen Visits erzielte n-tv im Oktober 2012 den zweitbesten Monatswert seiner Geschichte. Während die Live-Übertragung bei n-tv Rekordmarktanteile von bis zu 27,9 Prozent (MA 14-49) einbrachte, avancierte auf n-tv.de das Video "Atemberaubender Sprung aus Stratosphäre - Bilder aus Sicht der Live-Kameras" mit 113.175 Downloads zum meistgesehenen Video 2012.
Mit 4,1 Millionen Abrufen wurde das Video-on-Demand-Angebot des Nachrichtensenders im Oktober 2012 ebenfalls am häufigsten genutzt. Insgesamt verzeichnete die Mediathek 2012 im Durchschnitt 2,7 Millionen Videodownloads pro Monat (Quelle: RTL Medienforschung).
n-tv now und runderneuerte Mediathek
Seit November 2012 ist n-tv now online. Das neue Video-on-Demand-Portal erlaubt direkt nach der TV-Ausstrahlung und in voller Länge den kostenlosen Zugriff auf die Dokus und Magazine von n-tv. Die Magazine "n-tv Wissen", "Welt der Wunder", "PS - Das Automagazin" oder der "Auslandsreport" können sich die Zuschauer und Nutzer unter www.ntvnow.de ebenso anschauen wie die "n-tv Ratgeber" und spannende Episoden aus den erfolgreichen Reihen "n-tv Dokumentationen" und "n-tv History". Mit jedem Tag wird das moderne Online-Archiv größer, spannender und unterhaltsamer. Das neue Video-on-Demand Angebot macht die Primetime-Inhalte des Nachrichtensenders n-tv jederzeit abrufbar.
Die n-tv Nachrichten und Wirtschaftssendungen der "Telebörse" können seit Ende des Jahres 2012 in der runderneuerten Mediathek noch besser abgerufen werden. Überarbeitet wurden auch die Darstellung des TV-Programms und die Informationsseiten zu Sendungen und Moderatoren. Alles wird zudem intelligent mit den journalistischen Textinhalten von n-tv.de vernetzt, so dass der Nutzer auch online das ganze Bild an Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft präsentiert bekommt. Die Nutzerfreundlichkeit wurde durch klare Strukturen und eine optimierte Navigation deutlich verbessert.
Im letzten Monat des Jahres 2012 erreichte n-tv.de 30,1 Millionen Visits und festigte damit zum Jahresabschluss Platz 6 der erfolgreichsten deutschen Nachrichtenportale. Das Bewegtbild-Angebot des Nachrichtenportals wurde im Dezember 2 Millionen Mal abgerufen.
Erfolgreiche n-tv Apps
Rund um die Uhr informiert, ist man mit den n-tv Apps sowie dem Mobilportal des Nachrichtensenders. Diese mobilen Angebote konnten sich im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich verbessern. Die durchschnittlich 196,3 Millionen PageImpressions pro Monat bedeuteten ein Plus von 66 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (PI 2011: ø 118,3 Mio.; Quelle: RTL Medienforschung).
Erfolgreichster Monat war für die mobilen Angebote des Nachrichtensenders der Oktober 2012. Mit 220 Millionen PageImpressions erzielten nicht nur die n-tv Apps einen neuen Bestwert, sondern auch das mobile Video-on-Demand mit 3,2 Millionen monatlichen Abrufen.
Im Dezember schlossen die kostenlosen mobilen Services mit starken Werten. Die n-tv Apps erreichten sehr gute 205,4 Millionen PageImpressions, das mobile Bewegtbildangebot gute 2,2 Millionen Video-Downloads.
Die n-tv Apps waren mit 898.000 Unique Mobile Usern (UMU) die erfolgreichsten Smartphone-Applikationen für Nachrichten- und Wirtschaftsthemen im Jahr 2012 (AGOF).
Quellen: IVW, AGOF, RTL Medienforschung, Stand: 09.01.2013
EU deckt größte Probleme und Missstände von Online-Shops auf
Köln, 18.12.2012 – Die EU hat in 28 europäischen Ländern 333 Websites untersucht – mit erschreckenden Ergebnissen: 75 Prozent dieser Websites entsprechen offenbar nicht den Vorschriften zum Schutz der Verbraucher. Besonders bedenklich ist, dass auch gezielt Kinder angesprochen werden, die besonders schutzbedürftig sind. Die häufigsten Probleme, die von der EU identifiziert wurden: fehlende Informationen zum Widerrufsrecht bei Downloads, missbräuchliche Klauseln sowie fehlende Angaben zur Identität und Adresse des Unternehmers.
Neues Gesetz für Downloads kommt
Dr. Carsten Föhlisch: Die EU wird das Widerrufsrecht für Downloads neu regeln. Das bedeutet konkret: PC- und Konsolenspiele, Hörbücher oder Musik, die als Download gekauft werden, können nicht mehr an den Händler zurückgegeben werden, sobald mit dem Herunterladen begonnen wurde. Mit einem Referentenentwurf bereitet das Bundesministerium der Justiz (BMJ) zurzeit die Umsetzung dieser Entscheidung für Deutschland vor. Bislang war die Rechtslage zur Rückgabe von Downloads unter Juristen umstritten. Somit bringt der Gesetzesentwurf des BMJ jetzt Klarheit.
Diese neue Regelung gilt nicht, wenn der Verbraucher beispielsweise ein PC-Spiel oder ein Hörbuch auf einer DVD oder einer CD im Online-Shop bestellt. Hier gilt auch weiterhin das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen, das es Verbrauchern erlaubt, im Internet bestellte Waren ohne Angaben von Gründen an den Online-Händler zurückzuschicken – es sei denn, er hat bei versiegelter Ware das Siegel geöffnet.
Rechte und Pflichten der Eltern – das sollten Eltern wissen
Dr. Carsten Föhlisch: Prinzipiell müssen Eltern ihren minderjährigen Kindern einen Kauf im Vorfeld erlauben oder nachträglich genehmigen. Andernfalls ist der Kauf unwirksam und das Geld muss vom Online-Händler rückerstattet werden. Ausnahme ist der sogenannte Taschengeldparagraf. Kinder über sieben Jahre dürfen online einkaufen, wenn z.B. die Eltern ihnen Geld zur freien Verfügung überlassen haben. Eltern müssen diese Einkäufe dann nachträglich nicht mehr genehmigen, sofern der Kaufpreis bereits gezahlt wurde. Mit dem zur Verfügung gestellten Geld können die Kinder dann Geschäfte tätigen, wie Downloads von kostenpflichtigen Apps, den Kauf von Kleidung oder einer Spielkonsole. Kinder unter sieben Jahren sind nicht berechtigt, im Internet oder im Laden einzukaufen.
Das Gefährliche an missbräuchlichen Klauseln und wie sie umgangen werden können
Dr. Carsten Föhlisch: Bei missbräuchlichen Klauseln ist Vorsicht geboten. Das Gefährliche an ihnen ist – wenn sie zur Anwendung kommen – dass viele Online-Shopper diese nicht als unwirksam erkennen und sich nach ihnen richten. Dadurch kann dem Online-Shopper finanzieller Schaden entstehen. Und selbst wenn er sie im Nachhinein als unwirksam erkennt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sein Recht einzuklagen. Beispiel: Verwendet der Online-Händler die Klausel, dass im Falle der Ausübung des Widerrufsrechtes pauschal 15 Prozent des Kaufpreises einbehalten werden, so ist dies unzulässig und der Verbraucher müsste im Zweifel diese restlichen 15 Prozent einklagen.
Wer über keine juristischen Kenntnisse verfügt und sich nicht der Gefahr missbräuchlicher Klauseln aussetzen möchte, sollte z.B. auf das Trusted Shops Gütesiegel achten. Trusted Shops prüft Online-Shops nach über 100 Qualitätskriterien. Durch das Gütesiegel erkennt der Online-Einkäufer, dass in diesem Web-Shop die wichtigsten Verbraucherrechte eingehalten werden.
Ab wann beim Impressum Vorsicht geboten ist
Dr. Carsten Föhlisch: Der Verkäufer sollte in jedem Fall sofort und eindeutig identifiziert werden können. Sind seine Angaben hingegen nur schwer oder gar nicht auffindbar, ist größte Vorsicht geboten. Dies gilt ebenso, wenn nur eine Firma, aber kein Ansprechpartner oder nur eine Postfachanschrift genannt wird.
Trusted Shops bietet Gütesiegel für alle europäischen Länder an
Köln, 10.12.2012 – Das Trusted Shops Gütesiegel ist ab sofort für Online-Händler und Online-Käufer in allen EU-Mitgliedstaaten verfügbar (www.trustedshops.eu). Die neuen Trusted Shops Qualitätskriterien basieren auf der einheitlichen EU-Verbraucherrichtlinie, die in 2014 in Kraft tritt. Geprüft werden unter anderem Preistransparenz, Widerrufsrecht und Datenschutz. Mit dem Gütesiegel hat sich Trusted Shops für alle EU-Verbraucher als eine wichtige und einheitliche Orientierung für den sicheren Einkauf im Internet etabliert.
In der Europäischen Union beraten die zuständigen Gremien zurzeit darüber, wie der grenzüberschreitende Online-Handel in der EU gefördert werden kann. Zwei zentrale Säulen des Förderpaketes sind ein einheitlicher Standard für Gütesiegel-Anbieter sowie eine Vereinheitlichung der Verbraucherrechte.
Dazu hat das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz in Kehl einen Kriterienkatalog zur Bewertung von Online-Gütesiegeln entwickelt und in die Arbeit des zuständigen EU-Arbeitskreises als Empfehlung eingebracht. 2014 tritt die neue EU-Verbraucherrechterichtlinie in allen Staaten der Union in Kraft. Durch den einheitlichen Gütesiegel-Standard und die Vereinheitlichung der Verbraucherrechte soll es EU-Bürgern leichter fallen, innerhalb der EU in jedem Land sicher online einkaufen zu können.
„Wir sind der Forderung der EU-Kommission nach einem EU-Gütesiegel für den Online-Handel nachgekommen“, erklärt Jean-Marc Noël, Mitgründer und Geschäftsführer der Trusted Shops GmbH. „Über 14.000 europäische Online-Händler nutzen bereits Trusted Shops, um ihre Qualität zu demonstrieren und das Verbrauchervertrauen zur stärken. Daher profitieren Millionen von Verbrauchern von der finanziellen Garantie und dem Service bei Trusted Shops“, so Noël weiter.
Bislang ist Trusted Shops unter anderem in Deutschland, Österreich, Schweiz, UK, Frankreich, Polen und Spanien aktiv. Für diese Länder hat Trusted Shops seine Qualitätskriterien an nationale Rechtsvorschriften angepasst. Diese Kriterien behalten auch weiterhin ihre Gültigkeit.
wer-kennt-wen.de wird beste und beliebteste Website für 2012
(PresseBox) (Köln, 06.12.2012) Die Nutzer haben abgestimmt: Das Soziale Netzwerk wer-kennt-wen.de ist Preisträger der "Website des Jahres 2012" in der Kategorie Communitys und Soziale Netzwerke. Gestern Abend wurde wer-kennt-wen.de im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin mit dem Preis ausgezeichnet. wer-kennt-wen.de konnte sich gegen Nominierte wie Facebook, Twitter und StayFriends durchsetzen.
Die Website des Jahres ist nach eigenen Angaben Deutschlands bedeutendster und größter Online-Publikumspreis für die beste Website und kürt seit 11 Jahren Internetauftritte von Unternehmen verschiedener Branchen. Veranstalter ist die Internet-Marktforschungsagentur MetrixLab. In diesem Jahr waren insgesamt 245 Websites in 22 Kategorien nominiert. wer-kennt-wen.de ging in der Kategorie Gemeinschaftsportale & Soziale Netzwerke als doppelter Preisträger hervor. Auszeichnungen gingen zudem an namhafte Internetauftritte wie Google.de, Spiegel.de, hamburg.de und die Deutsche Bahn.
Die Abstimmung für die Website des Jahres, an der jeder Internetnutzer teilnehmen konnte, erfolgte in diesem Jahr vom 24. September bis 2. November 2012. Die Teilnehmer waren aufgefordert, die Aspekte Design, Navigation und Inhalt der jeweiligen Website zu bewerten sowie ihre Bereitschaft zur Weiterempfehlung kund zu tun. "Beste Website des Jahres" wurde jeweils die Website mit den höchsten Mittelwerten in den Kategorien Navigation, Inhalt und Design. Den Titel "Beliebteste Website" erhielt der Internetauftritt der jeweiligen Kategorie, der die meisten Stimmen für sich verbuchen konnte.
"Wir sind außerordentlich stolz auf den doppelten Publikumspreis, denn er zeigt, dass die deutsche Internetgemeinschaft unserer Plattform großes Vertrauen schenkt", so Eva-Maria Bauch, Geschäftsführerin der wer-kennt-wen.de GmbH. "Ganz besonders möchten wir uns aber bei unseren Nutzern bedanken, denn sie haben wer-kennt-wen.de ihre Stimme gegeben. Wir sehen diese Ehrung als Verantwortung, auch zukünftig alles zu tun, damit sich unsere Nutzer in ihrer Heimat im Netz wohl fühlen und weiterhin gerne bei wer-kennt-wen.de surfen."
Über die wer-kennt-wen.de GmbH
Neue Kontakte schließen und alte Freunde im Internet wiedertreffen - das können die 9,6 Millionen Mitglieder des Sozialen Netzwerkes wer-kennt-wen.de. Registrieren kann sich jeder, der älter als 14 Jahre ist. Hierfür müssen der Name, das Alter und eine aktive E-Mail-Adresse angegeben werden. Die Anmeldung und die Gestaltung eines eigenen Profils sind kostenlos. Jedem Mitglied stehen dieselben Funktionen zur Verfügung: Nachrichten senden und empfangen, Fotoalben einrichten, chatten, in Blogs oder Foren schreiben. Gegründet wurde die Plattform im Oktober 2006 - seit Februar 2009 gehört wer-kennt-wen.de zu 100 % zu RTL interactive.
Bilder von Ausweisen gehören nicht auf Instagram!
Trend Micro warnt vor gefährlichem Trend, der den Einsatz von Trojanern überflüssig macht
(PresseBox) (Hallbergmoos, 07.12.2012) Identität ist etwas Schönes. Manche haben sie, manche nicht, aber alle wollen sie - Cyberkriminelle vor allem die von anderen. Deshalb investieren sie viel Zeit und Geld, um Schadsoftware zu schreiben, mit denen sich persönliche Informationen ausspionieren lassen. Doch dieser Aufwand muss vielleicht gar nicht sein. Denn Trend Micro beobachtet mit Sorge, dass immer mehr Menschen, darunter auch viele Jugendliche, Bilder von Ausweisen aller Art - Personalausweise, Führerscheine, Bibliotheksausweise - im Internet und vor allem auf Instagram veröffentlichen. Schade, dass es keine Internetvariante von Knecht Ruprecht gibt, welche die digitale Rute schwingt gegen so viel Unvernunft.
Diese Art von Selbstentblößung ist nicht nur am Tag nach dem Nikolaustag ein echtes Geschenk für Cyberkriminelle. Nach einer einfachen Suche auf Twitter - es gibt sogar ein eigenes Twitter-Konto und eine Liste namens "NeedDebitCard" für Leute, die ihre Kreditkarten veröffentlichen wollen - oder Instagram ist der Sack gut gefüllt mit wertvollen persönlichen Daten. Damit können sie auf Rechnung ihrer Opfer im Internet einkaufen, deren Konten plündern oder im Namen Unschuldiger Verbrechen begehen.
Vor allem Jugendliche und auch junge Erwachsene scheinen sich dieser Gefahren nicht bewusst zu sein. Stolz präsentieren sie ihren ersten Führerschein, ihre erste Kreditkarte oder ihren Universitätsausweis im Internet. "Das scheint ein regelrechter Trend zu sein, den wir im Augenblick zwar vor allem in den USA beobachten. Aber wer eine einfache Internetsuche startet, findet auch hierzulande zahlreiche Fälle dieser freiwilligen und gefährlichen Preisgabe persönlicher Informationen. Deshalb mahne ich alle Internetnutzer hierzulande zur Vorsicht: Wer seine Ausweise auf Instagram postet, ist besonders gefährdet und macht den Online-Gangstern das Leben sehr, sehr leicht. Denn die Photos werden dann automatisch mit den Kontakten auf Facebook, Twitter, Flickr oder Tumblr ausgetauscht", warnt Udo Schneider, Solution Architect EMEA bei Trend Micro.
Weitere Informationen zu dem gefährlichen Trend sind im deutschsprachigen Blog Trend Micros erhältlich.
GfK Studie Online Shopping 2012
(PresseBox) (Nürnberg, 05.12.2012) Ist es gerade einmal gut zwanzig Jahre her, dass die ersten Privathaushalte online gingen. Heute haben mehr als zwei Drittel aller Haushalte in Deutschland bereits Zuhause ihren eigenen Internetanschluss.
Aufgrund der sich rasant entwickelnden technischen Möglichkeiten und des wachsenden Vertrauens der Verbraucher in die Möglichkeiten des Online-Shoppings, haben deutsche Privathaushalte im Jahr 2011 bereits 20,7 Mrd. Euro für Nonfood online ausgegeben.
Für viele Industrie- und Handelsunternehmen ist das Internet damit bereits ein zentraler Kanal zur Bewerbung und zum konkreten Verkauf ihrer Produkte geworden. Das betrifft mittlerweile längst nicht mehr nur Gebrauchsgüter, sondern - wenn auch noch auf deutlich niedrigerem Niveau - zunehmend auch Güter des täglichen Bedarfs (FMCG).
Im Rahmen der aktuellen GfK Studie "Online Shopping 2012" beantworten wir auf Basis von 15.000 repräsentativen Interviews unter anderem folgende Fragen:
- Welche Geräte werden heute zum Online-Kauf bereits genutzt (Relevanz von M-Commerce über Tablet oder Smartphone)?
- Welche Produkte aus dem Bereich Nonfood & FMG werden heute bereits eingekauft? Wie groß ist das daraus resultierende Umsatzpotenzial?
- Welche Bedeutung hat Multichannel heute bereits in den einzelnen Nonfood-Warengruppen?
- In welche Zielgruppen "zerfällt" der Online-Markt auf Basis der unterschiedlichsten Anforderungen (E-Commerce-Typologie)?
- Wer sind die für Sie relevanten Zielgruppen? Wer sind die M-Commerce Zielgruppen?
- Welche Anforderungen haben diese Zielgruppen beim Online-Kauf?
- Wie können diese Zielgruppen gezielt angesprochen werden?
- Wie zufrieden sind Online-Käufer mit den zentralen Erfolgsfaktoren?
- Welche Defizite gibt es aus Sicht der Konsumenten?
- Welche Relevanz haben QR-Codes etc. im Rahmen der Online-Information bzw. des Online-Kaufs?
Durch die GfK Studie 'Online Shopping 2012' erhalten Sie ganzheitliche Insights zu Online & Multichannel sowie den für Nonfood und FMCG relevanten Online Shoppern.
Für diese Studie wurde das tatsächliche gemessene Kaufverhalten von repräsentativen, privaten Haushalten bei Nonfood Artikeln und Gütern des täglichen Bedarfs (FMCG) um eine Befragung zur Online-Nutzung, zu Online-Händlern und dem grundlegenden Einkaufsverhalten bei Produkten im Internet erweitert.
Auf Basis der Einstellung zu Online und dem konkreten Online-Einkaufsverhalten konnte die GfK fünf Online-Käufertypen identifizieren (E-Commerce-Typologie), die nun mit den monatlich erhobenen Online- und Offline-Einkäufen der Verbraucher im GfK Consumerpanel verknüpft werden können.
App-Listen für jede Lebenslage - Mitfahren geht immer
München (ots) - Berichte über Smartphone-Apps stellen oft Anwendungen für bestimmte Lebensbereiche zusammen. Manche Apps passen in mehrere Kategorien. So auch die beliebte App von mitfahrgelegenheit.de. Denn es gibt wirklich viele Gründe, gemeinsam im Auto zu fahren. Hier ein Vorschlag für Beste App-Listen, in denen mitfahrgelegenheit.de vorkommt.
1. Die besten Apps für Klimaretter
Umweltschutz bedeutet für viele Menschen Verzicht und Einschränkung. Doch mit der App von mitfahrgelegenheit.de wird Umweltschutz belohnt. Eine Fahrt eintragen, Mitfahrer finden, den CO2-Ausstoß reduzieren und dabei auch noch Geld sparen. So macht Klimaretten Spaß.
Weitere Apps der Kategorie: EcoChallenge, StandbyCheck etc.
2. Die besten Apps für Weihnachten
Die schönste Zeit des Jahres: friedvoll und besinnlich. Da will man natürlich seine Liebsten um sich haben. Jetzt schnell mit Hilfe der App die Heimfahrt buchen und damit viel Geld sparen. So bleibt mehr für Geschenke über. Frohe Weihnachten!
Weitere Apps der Kategporie: Amazon, Groupon, Xmas Organizer, Jingle Bells etc.
3. Die besten Apps für Sicherheit im Straßenverkehr
Bei langen Autofahrten sind überhöhte Geschwindigkeit und riskante Fahrweise die größten Gefahren. Wer Passagiere im Wagen hat, fährt hingegen nachweislich vorsichtiger. Und die Unterhaltung mit den Mitfahrern hilft auch gegen Müdigkeit. Also: Sicher fahren mit mitfahrgelegenheit.de
Weitere Apps der Kategorie: ADAC Pannenhilfe, Android Tacho etc.
4. Die besten Apps für Fernbeziehungen
Sie studiert in Heidelberg, er schuftet in Hamburg. Da sieht man sich nur am Wochenende. Wenn überhaupt, denn die Tickets sind teuer. Doch zwei Wochen sind zu lang. Die Beziehung retten kann: mitfahrgelegenheit.de
Weitere Apps der Kategorie: Skype, WhatsApp, Zoosk etc.
5. Die besten Apps um wegzukommen
Sie wollen auf und davon, doch alle Flüge sind schon ausgebucht? Dann schnell mal reingeschaut in das Angebot von mitfahrgelegenheit.de. Unter den 750 000 ständig zur Verfügung stehenden Fahrten ist mit Sicherheit auch etwas für Sie dabei. Gut: Der Preis der Fahrten bleibt bis zum Schluss konstant.
Weitere Apps der Kategorie: Trip advisor, HRS, DB Navigator, Gidsy, Airbnb etc.
6. Die besten Apps für Sparfüchse
Sie sind gerne unterwegs, aber bitte nur für kleines Geld? Kein Problem. Mit der mitfahrgelgenheit.de-App können sie Europa kostengünstig bereisen. Die App bietet die Möglichkeit, auch grenzüberschreitende Fahrten zu buchen.
Weitere Apps der Kategorie: mydealz, Aldi, groupon etc.
7. Die besten Apps für Millionäre
Sie haben Geld und zeigen dies auch gerne in Form von schicken, antriebsstarken Autos? Lassen sie andere daran teilhaben. Bieten Sie die freien Plätze Ihres Luxuswagens denjenigen an, die tagtäglich davon träumen.
Weitere Apps: iVIP, Money Lover etc.
8. Die besten Apps für gemeinsamen Konsum
Teilen ist in! Collaborative Consumption heißt der neue Trend aus den Staaten, der hier längst schon gelebte Realität ist. Für viele ist das Auto weniger Statussymbol als ein effizient genutztes Transportmittel. Die mitfahrgelegenheit.de-App unterstützt diese Entwicklung.
Weitere Apps der Kategorie: Car2go, DriveNow, QuiCar, Autonetzer, Call a Bike, tamyca, LiquidSpace, Airbnb, Wimdu etc.
9. Die besten Apps gegen Einsamkeit
Sie sind ein geselliger Mensch, jedoch immer alleine im Auto unterwegs? Während der Fahrt lassen sich Social Media Apps von Facebook oder Twitter schlecht bedienen. Mit Hilfe der App von mitfahrgelegenheit.de finden sich problemlos nette Mitfahrer. Hallo Leute. Einsamkeit adieu.
Weitere Apps der Kategorie: Facebook, Twitter, Tamagotchie-App Pou etc.
10. Die besten Apps gegen hohe Spritpreise
Die Bundesregierung plant ein zentrales Register, bei dem alle Tankstellen ihre Preise melden müssen. Ob es viel hilft, wird sich zeigen. Mindestens eine App gegen hohe Spritpreise gibt es jedoch schon heute. Über mitfahrgelegenheit.de zwei Leute mitgenommen und der Spritpreis ist bezahlt.
Weitere Apps der Kategorie: CleverTanken, Spritrechner etc.
11. Die besten Apps für Vertreter
Fahrten von mehr als 45 000 Kilometer pro Jahr und die Autobahn als das eigentliche Zuhause? Für Abwechslung sorgt die App von mitfahrgelegenheit.de. Einfach die Fahrstrecke inserieren, Mitfahrer finden und mal sehen was passiert.
Weitere Apps der Kategorie: ADAC Mitfahrclub, Staulive, GoogleMaps etc.
Übrigens: Die kostenlose App von mitfahrgelegenheit.de gibt es für iPhone und Android.
SumUp beflügelt Taxibranche
Berlin (ots) - Exklusive Kooperation mit Taxi.de markiert Meilenstein im Mobile Payment für Taxibetriebe
SumUp und Taxi.de gehen ab dieser Woche gemeinsame Wege. SumUp ermöglicht es Taxi.de, ein komplettes Bezahlsystem in seine Fahrer-App zu integrieren und somit sein Serviceangebot deutlich auszubauen. Die Einbindung erfolgt über die Nutzung der SumUp API. Taxifahrer können nun direkt aus der Taxi.de-App heraus ec-, MasterCard und Visa-Kartenzahlungen annehmen - für lediglich 2,75% pro Transaktion.
"Das Taxigeschäft ist ein Parade-Beispiel für die Notwendigkeit einer mobilen und günstigen Lösung für Kartenzahlungen. Wir freuen uns durch die Kooperation mit Taxi.de, unsere einfache, sichere und günstige Lösung jetzt einer noch größeren Anzahl von Taxifahrern in ganz Deutschland bereitstellen zu können," kommentiert Stefan Jeschonnek, Geschäftsführer von SumUp. "Alles was ein Fahrer dazu benötigt ist sein Smartphone, die Taxi.de- und SumUp-App sowie den kostenlosen SumUp Kartenleser. Monatliche Kosten oder Installationsgebühren gibt es bei uns nicht."
Geschäftsführer Alex von Brandenstein fügt begeistert hinzu: "Wir wollten eine Lösung, die günstig ist und vor allem eine sichere Datenübertragung ermöglicht und freuen uns, mit SumUp genau den richtigen Partner gefunden zu haben." SumUp ist EMV und PCI-DSS zertifiziert und entspricht somit den höchsten Sicherheitsstandards für Kartenzahlungen.
Ein weiterer großer Vorteil für Fahrer ist, dass mit der SumUp Integration in die Taxi.de-App auch das Abrechnen von Trinkgeld möglich ist. Der Kunde bekommt seine Quittung automatisch per SMS oder E-Mail zugesandt. Neben der Taxi.de-App sind die Fahrer auch mit der kostenlosen SumUp App ausgestattet. So können auch Kunden, die nicht über Taxi.de gebucht haben, problemlos mit Karte zahlen.
Die technische Einbindung ist auf beiden Seiten aktuell in vollem Gange. Die Taxi.de-App mit Bezahlfunktion wird ab Januar 2013 verfügbar sein. Diese Kooperation ergänzt die weiteren Übereinkommen und Kooperationen, die wir SumUp mit zahlreichen lokalen und regionalen Taxiverbänden in Deutschland hat. Allein in Berlin erreicht SumUp aktuell schon mehr als 300 Taxiunternehmer, vornehmlich Mehrwagenunternehmen und bereits mehr als 10% aller Taxen. Mitbewerber "mytaxi" hat in diesem Zusammenhang seine Preise drastisch auf das selbe Preisniveau nach unten korrigiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.sumup.de und www.taxi.de
BMWi startet eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen
(PresseBox) (Berlin / Regensburg, 04.12.2012) Am Dienstag, den 20.11.2012, fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Auftaktveranstaltung zur neuen Förderinitiative "eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen" mit den 39 bundesweiten "eBusiness-Lotsen", den regionalen Informationsbüros für Unternehmen, statt. Der Parlamentarische Staatssekretär beim BMWi und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, MdB Ernst Burgbacher, gab hierfür den Startschuss.
Mit der am 1. Oktober dieses Jahres gestarteten Förderinitiative möchte das BMWi Unternehmen dabei unterstützen, ihre Informations- und Kommunikationstechnologie-Kompetenz zu verbessern und ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren.
Staatssekretär Burgbacher erläutert: "Das 'eKompetenz-Netzwerk' stärkt vor allem den Mittelstand - das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk verfügen meist nicht über eigene IT-Abteilungen und ihre Ressourcen sind knapp. Die eBusiness-Lotsen unterstützen Mittelstand und Handwerk anbieterneutral und praxisnah auch bei der Suche nach bezahlbaren und praktikablen IKT-Lösungen. Mit Hilfe der eBusiness-Lotsen können die Unternehmen ihre Kompetenzen im IT-Bereich ausbauen und ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine verbesserte Abwicklung der elektronischen Geschäftsprozesse steigern."
Unter den eBusiness-Lotsen, die am Dienstag in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, ist auch der von ibi research an der Universität Regensburg betreute "eBusiness-Lotse Ostbayern" vertreten (www.ebusiness-lotse-ostbayern.de). ibi research war bereits bis Ende September 2012 im vom BMWi geförderten Vorgängerprojekt "Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr" (NEG) als "E-Commerce-Kompetenzzentrum Ostbayern" (ECKO) der Ansprechpartner von kleinen und mittleren Unternehmen in der Region, wenn es um E-Business-Themen ging.
Dr. Georg Wittmann, Projektleiter und Verantwortlicher des eBusiness-Lotsen: "Es freut uns natürlich sehr, dass wir für die Unternehmen in Deutschland und vor allem in unserer Region die bisherige Arbeit fortsetzen können und so unseren Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Mittelstands in Ostbayern leisten. Insbesondere die umfangreiche Information der kleinen und mittleren Unternehmen liegt uns sehr am Herzen! Deswegen sind auch schon eine Vielzahl von kostenlosen und neutralen Veranstaltungen sowie Informationsmaterialien geplant. Darüber hinaus können sich Unternehmen natürlich auch jederzeit direkt an uns wenden - wir helfen Ihnen gerne!"
Der eBusiness-Lotse Ostbayern wird von ibi research an der Universität Regensburg getragen und bietet E-Commerce- und E-Finance-Fachwissen aus erster Hand. Zu den Schwerpunkten zählen die Bereiche E-Commerce (z. B. Vertriebsstrategie, Warenwirtschaft- und Shop-Systeme, Marketing, Zahlungsabwicklung, Versand und Internationalisierung) sowie E-Finance (z. B. E-Payment, E-Rechnung, M-Payment, SEPA). Der eBusiness-Lotse Ostbayern zeichnet sich durch seine über Jahre etablierte enge Verflechtung von Wissenschaft und Praxis aus. Dabei bestehen sowohl viele Kontakte zu regionalen als auch überregional agierenden Forschern, Experten, Multiplikatoren (z. B. Medien, Kammern und Verbände) und Unternehmen. Die durch das Know-how entstandenen und fortlaufend angebotenen Informationsmaterialien und Veranstaltungen sind wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisnah. Dadurch fungieren sie für alle Unternehmen, die sich mit den Themen "E-Commerce" und "E-Finance" beschäftigen, als Hilfe zur Selbsthilfe.
Händlerbund schützt eShops vor rechtlichen Online-Fallstricken
(PresseBox) (Leipzig, 20.11.2012) In diesem Monat hat der Händlerbund den 18.000. Online-Shop auf rechtliche Sicherheit geprüft. Damit hat der Onlinehandelsverband innerhalb von einem Jahr die Anzahl der von ihm geschützten Onlinepräsenzen nahezu verdoppelt.
„Die Zahl macht uns bewusst, wie wichtig unsere Dienstleistung im Online-Handel ist.“, betont Andreas Arlt, Vorstandsvorsitzender des Händlerbundes. „Die Händler sind unter anderem aufgrund der neuen rechtlichen Vorgaben auf EU-Ebene verunsichert. Wir können ihnen mit unserem Angebot eine umfassende Grundlage zum rechtssicheren Handeln im Internet geben.“
Die Mitglieder des Händlerbundes sind Webseitenbetreiber sowie Händler, die ihre Produkte und Dienstleistungen im eigenen Online-Shop oder über Online-Plattformen vertreiben. Der Onlinehandelsverband sichert mit seinem juristischen Know-How die Mitglieder vor rechtlichen Fallen und Abmahnungen und stellt aktuelle Rechtstexte wie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, das Impressum oder auch Widerruf- bzw. Rückgabebelehrung zur Einbindung in die jeweiligen Onlinepräsenzen zur Verfügung.
Für die Zukunft möchte der Verband sein Leistungsspektrum kontinuierlich erweitern. Neben den bereits vorhandenen AGB-Schnittstellen zur automatischen Einbindung der Rechtstexte in den jeweiligen Online-Shop, treibt der Händlerbund den Ausbau der internationalen Aktivitäten weiter voran.
FTA integriert Partnershops in Fundus Online
FTA Film- und Theater-Ausstattung integriert Partnershops in Fundus Online [14.11.2012]
Der Onlinekatalog der FTA Film- und Theater-Ausstattung GmbH (www.fundusonline.de) steht ab sofort auch dritten Anbietern als Plattform zum Vertrieb ihres Sortiments an Kunden der Film- und Fernsehbranche, Werbung oder Event offen. Den Anfang machen Herz Filmservice, eine Firma für medizinischen Bedarf am Set, sowie Hofele & Ludwig, ein Anbieter von historischen Marktattraktionen.
Das Sortiment dieser beiden Münchner Ausstattungsfirmen ist ab sofort als Partnershop im Onlinekatalog der FTA integriert und kann über die übersichtlichen Such- und Filterfunktionen kundenfreundlich durchsucht werden.
Dr. Robert Lackner, Geschäftsführer der FTA: „Der in diesem Jahr neu gestaltete Fundus Online wurde von unseren Kunden gut angenommen und wir sehen einen stetigen Anstieg der täglichen Zugriffe und Anfragen. Mit der Öffnung für Drittanbieter wollen wir ihnen einen schnelleren Zugriff auch auf das Sortiment von befreundeten Partnershops ermöglichen um ihnen ein noch umfangreicheres Portfolio für ihre tägliche Arbeit anbieten zu können.“
Erik Herz, Geschäftsführer Herz Filmservice: „Nach jahrelanger sehr guter Zusammenarbeit mit der FTA finden wir den Relaunch von Fundus Online sehr gelungen. Da für uns alle der Kunde im Vordergrund steht und wir diese Plattform sehr interessant finden, gehen wir hier gerne eine Partnerschaft mit der FTA ein.“
Thomas Hofele, Geschäftsführer Hofele & Ludwig: „Wir freuen uns, dass wir mit unserer weltweit einmaligen Sammlung von Gegenständen authentischer Marktplätze nun auch Filmschaffende erreichen und damit zur Erweiterung des breiten Spektrums der FTA beitragen dürfen.“
Darüber hinaus wurden Ergebnisse einer Nutzerbefragung und viele Anregungen von Kunden zu Fundus Online aufgenommen. Diese sind in zahlreiche Verbesserungen und Neuerungen wie zum Beispiel erweiterte Filter- und Ergebnisdarstellungen, Export- oder Druckfunktionen eingeflossen. Details hierzu finden Sie auf www.fundusonline.de.
GoogleGram: Google Transit jetzt auch auf lokaler Ebene
Münchener Verkehrsgesellschaft und Stadtwerke Münster folgen mit Informationen zum Nahverkehr dem Beispiel der Deutschen Bahn AG
(PresseBox) (Hamburg, 22.11.2012) Im September 2012 startete Google seinen Service Google Transit für Deutschland und zeigt seitdem auf Google Maps alle Zugverbindungen der Deutschen Bahn. Nun sind ab sofort auch Daten auf lokaler Ebene verfügbar: Sämtliche Linien der Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG) sowie der Stadtwerke Münster sind auf Google Maps abrufbar. Bus- und Bahnfahrende in München und Münster können somit komfortabel ihre Routen im Nahverkehr via Google Transit planen. Die Eingabe des Abfahrts- und Zielortes und ein anschließender Klick auf das Transit-Symbol auf Google Maps genügen und sie erhalten eine entsprechende Verbindungsempfehlung.
Das MVG-Angebot umfasst sämtliche 100 Linien von U-Bahn, Bus und Tram mit ihren mehr als 1.200 Haltestellen und den dazugehörigen Fahrplänen.
"Dass die örtlichen Verkehrsunternehmen ihre Daten zur Verfügung stellen ist nicht nur kundenfreundlich, sondern auch folgerichtig, nachdem die DB seit Kurzem mit ihren Verbindungen bei Google Transit präsent ist", erläutert MVG-Chef Herbert König, der auch Vizepräsident des internationalen Nahverkehrsverbandes UITP und des deutschen Verbands der Verkehrsunternehmen VDV ist. "Denn nur dann empfiehlt sich der ÖPNV als echte Alternative zum Auto. Die MVG-Fahrpläne vervollständigen den Service von Google und erhöhen dadurch den Nutzwert. Die Integration unserer Fahrplandaten bei Google Transit bietet uns darüber hinaus die Chance, Bus und Bahn noch besser zu vermarkten und neue Kunden zu gewinnen."
Das Angebot der Stadtwerke Münster beinhaltet 24 Buslinien mit ihren jeweiligen Fahrplänen.
"Die schnellste Busverbindung nun auch bei der Routenplanung in Google Maps anzuzeigen, ist für uns ein weiterer Schritt, den Münsteranern das Busfahren so komfortabel wie möglich zu machen", so Dr. Henning Müller-Tengelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster.
"Durch die Kooperation mit der Münchner Verkehrsgesellschaft und der Stadtwerke Münster erweitern wir Google Maps in Deutschland und bieten Transit auch auf lokalen Ebenen an", so Florian Görisch, Produkt Manager Google Transit. "Unseren Nutzern steht nun für München und Münster eine vollständige Routenplanung zur Verfügung, die neben Pkw, Fußweg und DB-Verbindungen nun auch den jeweiligen Nahverkehr mit Bus und Bahn umfasst."
Google Transit, die Routenplanung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ist bereits in mehr als 500 Regionen und Städten weltweit aktiv. In Europa kann der Service bereits in zahlreichen Ländern und Städten genutzt werden, seit heute auch lokal im Raum Münster und in München.
Google ist eine Marke der Google Inc.; alle anderen Unternehmens- und Produktbezeichnungen können Handelsmarken der jeweiligen Unternehmen sein, mit denen sie assoziiert sind.
Videoübertragung im Internet ist Bestandteil des Alltags
(PresseBox) (Berlin, 22.11.2012) Schon heute macht der Videoanteil an der Gesamtmenge der Daten im Internet weltweit mehr als 50 Prozent aus - Tendenz steigend. Auch die Deutschen räumen der Videoübertragung im Internet einen zentralen Stellenwert ein. Das ergab eine repräsentative Studie[1], die vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) in Auftrag gegeben wurde. Anlass der Studie ist die Nominierung des Forscherteams um Prof. Thomas Wiegand vom HHI für den Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten für ihre Arbeit an dem Videokompressions-Standard H.264/MPEG-4 AVC, der heute in mehr als einer Milliarde Endgeräten genutzt wird.
Für über die Hälfte der Befragten ist es mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden, regelmäßig Videos im Internet zu sehen: 52 Prozent schaut mindestens einmal in der Woche ein Video im Internet, davon 39 Prozent ein bis drei Mal die Woche, 13 Prozent der Befragten sogar täglich. Bei den "Digital Natives", denjenigen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, vergeht bei ganzen 29 Prozent kein Tag ohne Video-Streaming.
Quer durch alle Einkommens- und Bildungsschichten sehen die Deutschen am liebsten unterhaltsame Kurzvideos z. B. über YouTube und Facebook. Auf Platz zwei folgen informative Sendungen und Nachrichten, z. B. über Mediatheken. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen die älteren Jahrgänge Nachrichten ausschließlich im Fernsehen verfolgten: Bei den über 60-Jährigen informieren sich ganze 48 Prozent über Internet-Videos.
Über 80 Prozent der Befragten räumen Video-Streaming eine gesellschaftliche Relevanz ein
Der schnellen Übertragung von Videos wird darüber hinaus eine große Bedeutung zugesprochen. Wie die Studie zeigt, halten 81 Prozent der Befragten Video-Streaming jenseits der eigenen Nutzung für gesamtgesellschaftlich relevant. Über die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) sieht die größte Bedeutung in besserer Vernetzung durch Videotelefonie und Video-Chat - sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. An zweiter Stelle steht die politische Relevanz von Internet-Videos. Ereignisse mit politischer Tragweite gehen blitzschnell um die Welt und geben somit der technischen Entwicklung des Video-Streamings eine politisch-gesellschaftliche Dimension. Bereits jeder zehnte Befragte hat die hohe gesellschaftliche Relevanz im Dienstleistungssektor vor Augen: Moderne Anwendungen z. B. in der Telemedizin oder beim Telelearning, die weltweit genutzt werden können und schon heute für revolutionäre Vorstöße im Bereich der Medizin und der Bildung sorgen.
Videokompressions-Standard H. 264/MPEG4-AVC: Geniale Schlüsseltechnologie für Milliarden Nutzer
Ohne die revolutionäre Schlüsseltechnologie H.264/MPEG4-AVC wären die schnelle Übertragung von Videos im Internet und damit die weltweite Zunahme von Video-Streamings nicht möglich. Der innovative Videokompressions-Standard H.264/MPEG4-AVC ist ein standardisiertes Verfahren zur Reduktion der Datenmenge bei der Übertragung von Video (Videoströmen) im Internet. Daten aus unterschiedlichen Quellen - Kameras, Computer, Blu-Rays - werden bei der Übertragung im Internet reduziert und bei der Wiedergabe auf den unterschiedlichsten Endgeräten ohne Qualitätsverlust vollständig wider gegeben. Das Kompressionsverfahren ermöglicht neben der Übertragung via Internet auch zahlreiche weitere Anwendungen: hochauflösendes Fernsehen, TV in 3D, Filme auf Abruf, Videos im Web, Blu-Ray, Videokonferenzen oder videobasierte Sicherheits- und Medizintechnik.
Der Deutsche Zukunftspreis wird am 28. November vom Bundespräsidenten in Berlin vergeben. Weitere Informationen unter: www.deutscher-zukunftspreis.de
[1] Die Studie wurde im Auftrag des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) bei der GfK SE vom 8.11. bis 13.11.2012 durchgeführt. Befragt wurden 1.045 private Online User (Männer und Frauen) im Alter ab 14 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland. Die Grundgesamtheit beträgt ca. 47.413.000 Personen (Deutsche und EU-Ausländer).
BVDW: Bestätigungsmails für Newsletter sind keine Werbung
(PresseBox) (Düsseldorf, 23.11.2012) Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. kommentiert die aktuelle Rechtsprechung des Oberlandesgerichts (OLG) München. Mit dem Urteil (Az. 29 U 1682/12) sorgt das Gericht derzeit für Rechtsunsicherheit bei deutschen Unternehmen. Nach Auffassung der Münchner Richter gelten demnach E-Mails zur Bestätigung über die Einwilligung in den Erhalt von Newslettern bereits als einwilligungsbedürftige Werbung. Sollte diese Rechtsansicht bestätigt werden befürchtet der BVDW damit das Aus für das in der Unternehmenspraxis bewährte Double-Opt-In-Verfahren beim Newsletterversand. Der BVDW spricht sich für die Schaffung von Rechtssicherheit durch eine klarstellende Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) aus. Nach Auffassung des Verbands kann nur ein Urteil des BGH die notwendigen rechtlichen Grundlagen und Sicherheit für deutsche Unternehmen bezüglich der Kommunikation über E-Mails und Newsletter herbeiführen. Weitere Informationen stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.
Michael Neuber, Justiziar des BVDW, kommentiert die Urteilsfindung des OLG München: "Bestätigungsmails zur beweissicheren Dokumentation einer Einwilligung zum Empfang von Newslettern dürfen bei werbefreier und neutraler Gestaltung nicht als Werbung und damit als unzumutbare Belästigung gewertet werden. Mit dem aktuellen Urteil sorgt das OLG München für Unsicherheit in allen deutschen Unternehmen, welche aktives E-Mail-Marketing betreiben. Nach unserer Auffassung führt die Argumentation des Gerichts zu dem fragwürdigen Ergebnis, dass Werbenden und damit allen Versendern von Newslettern die einzige Möglichkeit, eine beweissicher dokumentierte Einwilligung überhaupt einzuholen, genommen wird. Die richterliche Entscheidung entspricht nicht den Gepflogenheiten der digitalen Kommunikation unserer Zeit."
Für den Bereich des E-Mail-Marketings hatte der BGH in mehreren Urteilen die grundsätzliche Geeignetheit eines Double-Opt-In-Verfahrens zur beweissicheren Erlangung der notwendigen Einwilligung festgestellt. Ohne dieses Verfahren werden die Hürden zur beweissicher dokumentierten Einwilligung unzumutbar hoch gesetzt. Eine andere realistische Möglichkeit der gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG gesetzeskonformen und sicheren Ausübung werblicher Kommunikation existiert nicht. Der BVDW befürchtet das Aus für das in der Unternehmenspraxis bewährte Double-Opt-In-Verfahren, sollte diese Rechtsansicht bestätigt werden. Hier ist nun der BGH gefordert, den von ihm grundsätzlich befürworteten Verfahren die nötigen Konturen zu geben und damit wieder Rechtssicherheit für die digitale Wirtschaft zu schaffen.
BVDW: Online-Mediaagenturen erwarten Wandel am Werbemarkt
(PresseBox) Düsseldorf, 06.09.2012,
- Targeting, Customer Tracking, Ad Visibility und Datenschutz gelten als relevanteste Entwicklungen der Digitalbranche
- Handels- und Versandbranche als künftige Wachstumspotenziale am Online-Werbemarkt identifiziert
- FOMA Trendmonitor 2012/2013 prognostiziert erneutes Marktwachstum für digitale Werbung um 13 Prozent
Die Online-Mediaagenturen erwarten einen branchenübergreifenden Wandel von Online-Werbung zu Digital-Werbung in Deutschland. Diese Entwicklung wird von der zunehmenden Nutzung von Mobile und Smart-TV begünstigt. Dies geht aus den aktuellen Forschungsergebnissen im "FOMA Trendmonitor 2012/2013" von der Fachgruppe Online-Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Aus Sicht der FOMA-Experten besitzen Targeting, Customer Tracking, Ad Visibility und Datenschutz mittlerweile die höchste Relevanz für die Entwicklung der gesamten Branche. Hingegen verlieren rein prozessorientierte Themen wie Planungstools, Frequency Capping und AdServer-Zähldifferenzen für den Online-Werbemarkt künftig stärker an Bedeutung. Die größten Wachstumspotenziale erwarten die Befragten von den Werbeinvestitionen der Handels- und Versandbranche. Die FOMA rechnet mit einem Marktwachstum für digitale Werbung um 13 Prozent. Weitere Details und die aktuellen Marktprognose liefert der "FOMA Trendmonitor 2012/2013" auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.
Wachstum nur durch Wandel von Online zu Digital
"Online-Werbung wächst auf immer mehr Screens. Die fortschreitende Digitalisierung in den Unternehmen und im Mediennutzungsverhalten der Endkonsumenten wird die Unterschiede von Online, Mobile und Smart-TV zugunsten von Digital auflösen. In naher Zukunft werden wir alle digitalen Bildschirme über intelligente AdServer-Systeme zentral ansprechen und koordinieren und so die klassische Display-Werbung auf ein neues Level heben. Nicht zuletzt durch diese Entwicklung wird der digitale Werbemarkt weiter auf Wachstumskurs bleiben", sagt Manfred Klaus (plan.net gruppe für digitale kommunikation), Sprecher der FOMA im BVDW."
Second Screen beeinflusst Wandel von Online zu Digital
Die Online-Mediaagenturen schreiben der zunehmenden Verbreitung von internetfähigem Fernsehen und Smart-TV aktuell (80 Prozent) wie auch in Zukunft (100 Prozent) die höchste Relevanz zu. Mobile Apps gelten aktuell für 72 Prozent der Befragten und für 88 Prozent in Zukunft als bedeutsam. Laut den FOMA-Experten sollen Mobile Websites mit einem sogenannten "Responsive Design" künftig noch relevanter als Mobile Apps werden.
Multiscreen nimmt stärkerem Einfluss auf Werbebranche
"Die zunehmende Endgerätekonvergenz von TV, PC, Smartphone und Tablet nimmt als digitales Multiscreen-Szenario einen immer stärkeren Einfluss auf die Werbebranche. In naher Zukunft wird diese digitale Umgebung durch die Online-Mediaagenturen mit passenden Werbeinhalten punktgenau beliefert. Als logische Folge führt die Nachfrage nach intelligenten Messtools und effizienter Werbeauslieferung zu einem Bedeutungsverlust der am Markt seit Jahren bekannten und gelernten Technologien", sagt Sascha Jansen (OmnicomMediaGroup), Sprecher der FOMA im BVDW.
Neue Marktstandards in einer immer komplexeren Medienlandschaft gefordert
"Die Online-Mediaagenturen sehen einen hohen Handlungsbedarf für die Entwicklung von neuen Standards in der Messung von Werbekontakten. Dabei darf nicht nur die immer größere Vielfalt digitaler Kanäle berücksichtigt werden. Ebenso entscheidend ist die Harmonisierung zwischen digitalen und klassischen Werbemedien. Die Agenturen kritisieren in diesem Zusammenhang die vielfach vorherrschende Haltung, an traditionellen Herangehensweisen festzuhalten. Angesichts einer digitalen Revolution der Mediennutzung ist eine Evolution traditioneller Instrumente zu kurz gesprungen", sagt Uli Kramer (pilot Hamburg), Sprecher der FOMA im BVDW.
Personalisierte Technologien besitzen höchste Marktrelevanz
Dieser Forderung stimmen die befragten Online-Mediaagenturen mehrheitlich zu. Laut der Analyse im FOMA-Trendmonitor besitzt Targeting als Schlüsseltechnologie von allen personalisierten Technologien die höchste Relevanz (100 Prozent Zustimmung) für die Weiterentwicklung des Online-Werbemarktes. Für jeweils 96 Prozent der Befragten weisen Customer Tracking, Ad Visibility und Währungen zur Bewertung von Online-Kontakten eine hohe Relevanz auf, gefolgt vom automatisierten Handel und Exchanges mit einer Relevanz von 91,7 Prozent. Für alle personalisierten Technologien nehmen die Themen Datenschutz (80 Prozent) und die OBA-Selbstregulierung (78,3 Prozent) einen immer deutlicheren, entscheidenden Einfluss am Markt. In Folge dessen gelten generalisierte Prozesse wie Planungstools, Frequency Capping und AdServer-Zähldifferenzen aus Sicht der FOMA-Experten künftig als weniger bedeutsam.
Einigung in Datenschutz-Frage für Marktwachstum notwendig
"Insbesondere in der Datenschutz-Frage muss zu Targeting und der OBA-Selbstregulierung eine abschließende Einigung mit den politischen Entscheidern auf nationaler und europäischer Ebene gefunden werden. Es bedarf verbindlicher Regelungen, die es Unternehmen auch weiterhin ermöglicht, pseudonyme Daten nutzen zu dürfen. Nur durch diese Einigung kann das positive Marktwachstum und das Vertrauen der werbungtreibenden Industrie auch künftig in Deutschland aufrechterhalten werden", sagt Christian Zimmer (Media Team OMD), Sprecher der FOMA im BVDW.
Wachstum von 13 Prozent im Online-Werbemarkt erwartet
"Die werbungtreibenden Unternehmen setzen immer stärker auf eine digitale Kommunikations- und Marketingstrategie. Für das laufende Jahr 2012 prognostiziert die FOMA ein ungebrochenes Wachstum des Online-Werbemarkts um 13 Prozent. Angesichts des Drucks, unter denen die Umsätze vor allem in den klassischen Werbemedien stehen, ist dies abermals ein enormer Erfolg für die digitale Werbung", sagt Marc Nabinger (Aegis Media Central Services), Sprecher der FOMA im BVDW.
Handels- und Versandbranche mit größtem Wachstumspotenzial
Als größte Wachstumspotenziale am Online-Werbemarkt identifizierten mehr als die Hälfte der Online-Mediaagenturen die Handels- und Versandbranche (53,8 Prozent), dicht gefolgt von den vier Branchen Körperpflege, Gesundheit & Pharmazie, Ernährung und Dienstleistungen mit jeweils 46,2 Prozent. Weitere Zuwächse attestieren 38,5 Prozent der Befragten der Unterhaltungselektronik und der Finanzbranche. Als deutlich schwächste Branchen für den Online-Werbemarkt gelten Medien (11,5 Prozent), Getränkeindustrie (11,5 Prozent), Bauwirtschaft (7,7 Prozent) sowie Verkehr und Foto & Optik mit nur jeweils 3,8 Prozent Zustimmung.
Methodische Hinweise
Der "FOMA Trendmonitor" untersucht seit 2007 alljährlich die Online-Media-Trends anhand einer Expertenbefragung. Die aktuelle Erhebung basiert auf den Antworten von 26 Experten der Fachgruppe Online-Mediaagenturen (FOMA) im BVDW während des Zeitraums vom 31. Juli bis 15. August 2012.
Soziale Netzwerke bei Senioren beliebt
(PresseBox) Berlin, 07.09.2012,
- 41 Prozent aller Senioren mit Internetzugang in sozialen Netzwerken aktiv
- Starker Anstieg bei der Internetnutzung in der Generation 65-Plus
- Weiteres Wachstum durch Verbreitung von Tablet Computern erwartet
Soziale Medien gewinnen auch für die ältere Generation stark an Bedeutung. Aktuell sind in Deutschland 41 Prozent aller Senioren ab 65 Jahre in sozialen Netzwerken aktiv, sofern sie einen Internetanschluss haben. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. "Auch ältere Menschen profitieren von den Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten sozialer Netzwerke", sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Sie erfahren auf diese Weise Neuigkeiten von ihren Kindern oder Enkeln und können jederzeit Kontakt aufnehmen, auch wenn sie nicht in der gleichen Stadt wohnen. Aktuell nutzt in der Generation 65-Plus ein Drittel (33 Prozent) das Internet. Im Vorjahr waren es erst 24 Prozent. "Nutzen Senioren erst einmal das Internet, ist der Schritt in die sozialen Netzwerke leicht gemacht", sagt Rohleder. Der kräftige Anstieg bei der Internetnutzung in dieser Altersklasse zeige, dass das Internet gerade älteren Menschen viel zu bieten habe. Insbesondere durch neue Geräte wie Tablet Computer, die sehr einfach zu bedienen sind, erwartet der BITKOM, dass bestehende Hürden auf dem Weg ins Internet abgebaut werden.
Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts ARIS Umfrageforschung unter 1.005 Personen ab 14 Jahre.
"Erste Wahl am Kühlregal"
(PresseBox) München/Köln, 12.09.2012, Yahoo! Deutschland hat mit Hilfe eines innovativen Studienansatzes für "Zott Monte" die Effektivität von Online-Display-Werbung in Bezug auf unmittelbare Kaufimpulse untersucht. Die Studie analysiert mit Hilfe eines experimentellen Designs die Wirkung von Werbung - eingebettet in die natürlichen Nutzungsvorgänge der Studienteilnehmer. Die Untersuchung belegt: Online-Werbung hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Relevant Set und damit auf die Kaufabsicht der Verbraucher. Darüber hinaus bestätigen die Ergebnisse die erfolgreiche Ansprache vor allem neuer Käuferzielgruppen im Web sowie positive Ausstrahlungseffekte auf andere Produkte der Marke Zott.
Yahoo! hat im Rahmen der Studie "Erste Wahl am Kühlregal - Online-Werbung als Kaufimpuls" den Einfluss von Display-Werbung auf die Kaufwahrscheinlichkeit und das Relevant Set von Internetnutzern anhand eines innovativen Studiendesigns ermittelt. Auf Basis eines Plug-Ins, dessen Installation die Studienteilnehmer nach der Rekrutierung auf den Seiten von Yahoo! und im Yahoo!-Panel zugestimmt haben, wurden während einer Feldzeit von jeweils drei Wochen bei den teilnehmenden Nutzern kontrollierte Werbeeinblendungen vorgenommen. So konnten die Werbewirkungseffekte eingebettet in die nativen Nutzungsvorgänge des Teilnehmers ohne verfälschende Faktoren gemessen werden. Die Werbewirkung wurde mittels Fragebogen erhoben. Heiko Genzlinger, Geschäftsführer Yahoo! Deutschland & Vice President Sales von Yahoo! Deutschland, kommentiert das besondere Erhebungsverfahren: "Wir haben für diese Studie die Vorteile eines Studiotests mit den Vorteilen eines Feldversuchs kombiniert. So gab es für die Nutzer keinen Unterschied zu einer realen Kampagne. Wir konnten für 'Zott Monte' aussagekräftige Ergebnisse erzielen, die einmal mehr belegen, dass Online-Werbung im Konsumgüterbereich erstklassige Erfolge erzielt und sich unmittelbar auf das Offline-Einkaufsverhalten auswirkt."
Kaufabsicht um knapp ein Fünftel gesteigert
Für die eingeblendete Display-Kampagne wurden Video-Wall, Medium Rectangle und Halfpage Ad auf der Yahoo! Startseite, der Yahoo! Mail Logout Page sowie auf Yahoo! Lifestyle geschaltet - mit überaus positivem Erfolg: Die Kaufabsicht für das beworbene Produkt "Zott Monte" wurde so insgesamt um knapp ein Fünftel (19 Prozent) gesteigert. Bei neuen Zielgruppen, die das Produkt bislang noch nicht im Einkaufswagen hatten, stieg die Kaufabsicht für das Milchdessert sogar um 52 Prozent. Zeitgleich verloren die Milchdesserts anderer Marken an Attraktivität - und dass sowohl über alle Befragten hinweg wie auch bei den Usern, die in den letzten vier Wochen kein Monte-Produkt gekauft hatten.
Die Studie weist zudem Ausstrahlungseffekte auf andere Produkte des Herstellers nach, beim "Zott Monte Drink" etwa stieg die Bekanntheit bei gestützter Abfrage um 40 Prozent. Dank Online-Werbung verbesserte sich außerdem das Marken-Image: Nach dem Werbekontakt wurde die Brand von mehr Studienteilnehmern als sympathisch (plus neun Prozent) eingestuft, die Zustimmung zur Aussage "Zott Monte hebt sich von anderen Milchdesserts ab" stieg sogar um 24 Prozent.
Anton Eggenmüller, Leiter Media & Marktforschung von Zott, kommentiert: "Die Ergebnisse der Studie sind überaus erfreulich und weisen unserer Marketing-Strategie neue Wege auf. Der Beleg, dass durch Online-Werbung auch im FMCG-Bereich derart klare Kaufimpulse für den Offline-Einkauf gesetzt werden und gleichzeitig das Marken-Image so positiv beeinflusst wird, ist wohl das beste Argument, Online im Media-Mix verstärkt in die Überlegungen mit einzubeziehen."
Über die Studie
Von Januar bis Mai 2012 nahmen im Rahmen der Yahoo!-Studie "Erste Wahl am Kühlregal" 251 Yahoo!-Nutzer an der Untersuchung teil. Die Befragung wurde auf der Yahoo!-Webseite und im Yahoo! Connections Panel durchgeführt. Zusätzlich wurde für den experimentellen Teil der Erhebung ein Plug-In zur kontrollierten Werbemittelersetzung installiert.
Alle Ergebnisse der Studie und ein One Sheeter stehen zum Download auf Slideshare bereit und können angefordert werden unter kaufimpulsstudie@yahoo-inc.com.
Yahoo! und das Yahoo!-Logo sind eingetragene Marken von Yahoo! Inc. Alle anderen Namen sind Marken und/oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Eigentümer.
Online-Werbemarkt steuert auf neues Rekordniveau zu
Internet festigt Position als zweitstärkstes Werbemedium im Mediamix / Wachstumsprognose für Online-Bruttowerbeinvestitionen in 2012 steigt auf 12 Prozent an
(PresseBox) Düsseldorf, 12.09.2012, Der deutsche Online-Werbemarkt steuert in 2012 auf ein neues Rekordniveau in Höhe von 6,44 Milliarden Euro zu. Dies geht aus der aktuellen Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Aufgrund der ungebrochenen Investitionsbereitschaft seitens der werbungtreibenden Industrie steigt die im Frühjahr getroffene Wachstumsprogose um einen weiteren Prozentpunkt auf insgesamt 12 Prozent an. Mit einem Anteil von rund 22 Prozent des Bruttowerbekuchens festigt das Internet seine Position als zweitstärkstes Werbemedium im Mediamix. Online verringert somit den Abstand zur Mediengattung TV und setzt sich gleichzeitig von Zeitungen und Publikumszeitschriften weiter ab. Alle detaillierten Marktzahlen zum Online-Werbemarkt in Deutschland liefert der neue "OVK Online-Report 2012/02" als kostenfreier Download unter www.bvdw.org und www.ovk.de.
Positive Entwicklung des Online-Werbemarkts
"Der Online-Werbemarkt hat sich im ersten Halbjahr 2012 über unsere Erwartungen entwickelt. Wir gehen davon aus, dass der Markt auch in der zweiten Jahreshälfte stabil auf hohem Niveau weiter wachsen wird. Für das Segment der klassischen Online-Werbung heben wir die ursprüngliche OVK-Prognose für 2012 um zwei Prozentpunkte nach oben auf jetzt 14 Prozent an. Das gesamte Online-Bruttowerbevolumen wird damit in diesem Jahr erstmals die 6-Milliarden-Euro-Grenze deutlich überschreiten. Dieser neue Höchststand bestätigt die hohe Relevanz von Online-Werbung in einer ganzheitlichen Kommunikationsstrategie", sagt Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK im BVDW.
Online-Bruttowerbemarkt wächst auf über 6 Milliarden Euro
Das Online-Bruttowerbevolumen erreicht in Deutschland mit insgesamt 6,44 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Im Vorjahresvergleich entspricht diese Bestmarke einem Gesamtwachstum von 12 Prozent. Das über die vergangenen Jahre gemessene, kontinuierliche Wachstum am Online-Werbemarkt belegt somit die hohe Relevanz des Internets als wichtigen Medienkanal in der Zielgruppenkommunikation.
Größter Anteil entfällt auf klassische Online-Werbung
Der größte Anteil und die größte Wachstumsrate des Online-Bruttowerbevolumens entfallen in der Einzelbetrachtung auf den Bereich der klassischen Online-Werbung, gefolgt von Suchwortvermarktung und Affiliate-Netzwerken. Die Spendings im Bereich der klassischen Online-Werbung werden in diesem Jahr um zwei weitere Prozentpunkte auf 14 Prozent ansteigen und sich damit auf 3,74 Milliarden Euro belaufen. Dies entspricht 58 Prozent der gesamten Online-Bruttowerbeinvestitionen des laufenden Jahres. Die monatlichen Investitionen in klassische Online-Werbung bewegen sich dabei mehrheitlich um die 300-Millionen-Euro-Grenze. Für den gesamten Markt erweist sich die klassische Online-Werbung somit als stärkster Treiber.
Zuwächse bei Suchwortvermarktung und Affiliate-Netzwerken
Die Suchwortvermarktung folgt auf dem zweiten Platz mit Werbeinvestitionen in Höhe von 2,28 Milliarden Euro, die Affiliate-Netzwerke werden als dritte Säule insgesamt 411 Millionen Euro auf sich vereinen können. Diese beiden Segmente als Teil der gesamten Online-Bruttowerbeinvestitionen weisen Wachstumsraten um jeweils 10 Prozent vor.
Online-Werbung macht im Mediamix über ein Fünftel aus
Die OVK-Prognose des Bruttowerbekuchens macht einmal mehr den Strukturwechsel bei der Zusammensetzung des Mediamix deutlich: Das Internet wird sich gemäß der OVK-Prognose in diesem Jahr erneut als zweitstärkstes Werbemedium im Mediamix behaupten. Mit den erwarteten 21,8 Prozent wird mehr als ein Fünftel des Bruttowerbekuchens auf das Internet entfallen - ein klares Indiz für dessen immer dominantere Rolle im Mix der Kommunikationskanäle.
Zeitungen und Publikumszeitschriften mit rückläufiger Tendenz
Der Abstand des Internets zur auf Platz eins liegenden Gattung TV (Gesamtanteil von 38,2 Prozent) wird sich laut den vorliegenden Zahlen auf etwas über 16 Prozentpunkte belaufen. Damit verringert Online den Abstand zu TV um 2,4 Prozentpunkte. Die Online-Werbeinvestitionen erreichen demnach fast 60 Prozent der TV-Spendings. Die Mediengattungen Zeitungen und Publikumszeitschriften zeigen als Folge dieses unverändert starken Online-Anteils stagnierende oder weiterhin rückläufige Tendenzen.
Aktuelle Marktzahlen im "OVK Online-Report 2012/02"Für die Erhebung der Marktzahlen des aktuellen "OVK Online-Report 2012/02" gelten die Bewertungsanpassungen von Nielsen für das Performance-Segment des klassischen Online-Werbemarktes von Anfang 2012. Aufgrund dieser neuen Bewertungskonventionen ist ein Vergleich der jeweiligen Werbestatistik und Prognose nur zwischen den Jahren 2011 und 2012 zulässig. Der komplette "OVK Online-Report 2012/02" mit allen Zahlen zum Online-Werbemarkt 2012 ist als PDF-Dokument erhältlich unter www.bvdw.org und www.ovk.de.
Händlerbund und Klarna geben Partnerschaft bekannt
Aktuelle Studien belegen, dass die Auswahl der angebotenen Zahlungsmethoden die Kaufentscheidungen in Online-Shops maßgeblich beeinflussen. Mit dem E-Payment-Anbieter Klarna präsentiert der Händlerbund seinen Mitgliedern einen interessanten Partner
(PresseBox) Leipzig, 12.09.2012, Online-Zahlungen haben sich für Händler und Kunden als äußerst praktisch erwiesen und sind deshalb im E-Commerce mittlerweile nicht mehr weg zu denken. Klarna bietet rechnungsbasierte Zahlungslösungen für den Online-Handel und ist für Händlerbund-Mitglieder ein kompetenter Ansprechpartner.
Um einen Eindruck von den Leistungen des Anbieters von rechnungsbasierten Zahlungslösungen zu bekommen, können Händlerbund-Mitglieder bei einer Anmeldung bis zum 30. September 2012 drei Monate lang die Services von Klarna testen. In dieser Zeit entfällt sowohl der Startpreis als auch die monatliche Grundgebühr.
Im Gegenzug erhalten Kunden von Klarna die ersten zwei Monate der Mitgliedschaft in allen Leistungspaketen des Händlerbundes kostenfrei. Je nach gewähltem Paket sind dabei eine umfassende rechtliche Prüfung der Internetpräsenz sowie die individuelle Erstellung und ein regelmäßiges Update aller nötigen Rechtstexte enthalten. Darin sind AGB, Impressum und Datenschutzerklärung mit Haftungsübernahmegarantie sowie ein kostenfreier Inkassoservice eingeschlossen.
Außerdem entfällt für Klarna-Kunden die einmalige Einrichtungsgebühr von 20 Euro für das „AGB-Prüfsiegel“ des Händlerbundes. Damit können Händlerbund-Mitglieder ihren Online-Shop prüfen und in Hinblick auf die Rechtssicherheit der Rechtstexte und der strikten Einhaltung der geltenden Verbrauchervorschriften zertifizieren lassen.
Andreas Arlt, Vorstandsvorsitzender des Händlerbundes, zeigte sich sehr erfreut über die neue Partnerschaft: „Mit Klarna als Partner stehen wir in engem Kontakt zu einem zukunftsträchtigen Modell. Wir freuen uns unseren Mitgliedern durch diese Kooperation zusätzliche interessante Angebote bieten zu können“.
„Die Services von Klarna und die des Händlerbundes ergänzen sich ideal, um den Onlinehandel einfacher und sicherer sowohl für Händler als auch für Ihre Kunden zu machen“, sagt Mikael Wintzell, Vice President Sales Germany von Klarna. „Wir freuen uns sehr, unseren Kunden dieses einzigartige Angebot unterbreiten zu können.“
Mobile Recherche beeinflusst Kaufentscheidung auf allen Kanälen
Tradedoubler Studie identifiziert mobilen Verbraucher als Motor der Wertschöpfung auf allen Kanälen und gibt Händlern Tipps an die Hand
(PresseBox) München, 13.09.2012, Mobile Recherchen entwickeln sich zum zentralen Element des Kaufprozesses - sowohl online als auch offline. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Tradedoubler, die auf der dmexco in dem Whitepaper "Mobile Consumers & You" vorgestellt wird. Die Studie identifiziert "Mobile" als zentrales Element der Customer Journey von der Recherche bis hin zum Kauf. Sie zeigt auch, dass mobile Recherchen häufig zu Konversionen in anderen Kanälen führen und Konsumenten sich mehr mobile Interaktion mit Unternehmen wünschen.
M-Commerce treibt Konversionen auf allen Kanälen
- 71 Prozent aller Smartphone-Nutzer recherchieren Produkte mobil. Ein Viertel der Suchen führen zum direkten Kauf im selben Kanal. Die Recherchen beeinflussen jedoch auch andere Kanäle. Die daraus resultierenden Käufe entstehen zu 47 Prozent am PC, zu 38 Prozent im stationären Handel und zu sieben Prozent auf einem Tablet.
- Die Hälfte der Smartphone-Besitzer nutzt ihr Geräte von unterwegs zur mobilen Recherche, ein Viertel sogar direkt im stationären Handel. Der Kauf findet hier fast zwangsläufig mobil oder im Geschäft statt.
- 19 Prozent der Nutzer suchen im Geschäft mobil nach Rabatt-Gutscheinen. Dieser Anteil steigt auf über 50 Prozent bei Nutzern mit installierten Cashback- oder Treuepunkt-Apps sowie 41 Prozent der Nutzer mit Daily-Deals Apps.
Luft nach oben im Handel
- Preisvergleich ist mit 42 Prozent zentrales Element des mobilen Rechercheverhaltens in Geschäften und bietet somit das Potenzial Käufer vom Geschäft wegzulocken.
- 40 Prozent der Befragten würden gerne mehr QR- und Barcodes für weitere Informationen scannen, 35 Prozent Rabatt-Gutscheine finden und jeder Fünfte mit dem Mobilgerät bezahlen können.
- Nur 16 Prozent der Nutzer, die mobil recherchieren, erhalten standortbasierte Angebote, dabei wünschen es sich 56 Prozent.
"Die Ergebnisse zeigen, dass Händler eine Strategie brauchen wie sie die Kanäle Online und Mobile miteinander verzahnen", sagt Dr. Falk von Westarp, Market Unit Leader Zentraleuropa. Im Whitepaper "Mobile Consumers & You" zeigt Tradedoubler auf, wie Händler sich das neue und sich schnell entwickelnde Verhalten des mobil vernetzten Verbrauchers zu Nutze machen können, sowohl im M- und E-Commerce als auch im stationären Handel. Hierfür bedarf es eines nahtlosen Prozesses für alle Kanäle und eines Zusammenspiels von Online- und Offline-Aktivitäten. Das beinhaltet Daily-Deals, Rabattgutscheine, für den mobilen Kanal optimierte Webseiten und nachverfolgbare Affiliate Programme.
Tradedoubler berät Händler und Online-Publisher bei der Verzahnung von Online, Mobile und stationärem Handel
Tradedoubler besitzt langjährige Erfahrung in der Verknüpfung von Affiliate Programmen über Offline-, Online- und Mobile-Kanäle hinweg und steht seinen Kunden von Anfang an mit Rat und Tat in diesem Prozess zur Seite. "Wollen Händler konkurrenzfähig bleiben, müssen sie den Dialog mit ihren Kunden im Mobilbereich suchen und Mobile in ihre Vertriebskanäle integrieren. Hier haben sie die Chance Interessenten anzusprechen und sie zu beeinflussen, wenn sie über einen Kauf nachdenken. Händler müssen die verschiedenen Szenarien kennen, in denen Verbraucher ihr Mobilgerät als Teil des Rechercheprozesses nutzen und die passende Konversionsmöglichkeit mit entsprechenden Kaufanreiz bieten. Hierfür ist es wichtig die Customer Journey über alle Kanäle hinweg zu tracken und die einzelnen Touch Points im Prozess genau zu kennen", so von Westarp. "Mobile wird zunehmend zum entscheidenden Element für den Verkaufserfolg."
Tradedoubler war das erste pan-europäische Netzwerk mit einem integrierten Netz aus E-Commerce und M-Commerce Affiliates, mit dem Werbetreibende ihre Online-Programme auch auf mobile Endgeräte bringen konnten. Anfang 2012 launchte Tradedoubler Application Download Tracking (ADT) für iOS und Android zur Messung des ROI von App-Downloads, Leads und In-App-Käufen. Die Technik von Tradedoubler kann genau analysieren, ob ein Kauf durch die PC- oder mobile Webseite eines Affiliate-Partners oder durch eine App ausgelöst wurde. Werbetreibende können so den Erfolg einzelner Elemente im kanalübergreifenden Marketing-Mix noch genauer evaluieren. Um seinen Kunden den besten Service bieten zu können, hat Tradedoubler ein internationales Mobile Team gegründet, das Werbetreibenden wie Publishern auch beratend zur Seite stehen wird.
Das Whitepaper "Mobile Consumers & You" wird in diesen Tagen auf der dmexco in Köln vorgestellt und steht unter http://www.tradedoubler.com/mobile-shopping in deutscher Sprache zum Download bereit. Für die Studie wurden über 2.000 Smartphone-Nutzer in Deutschland, Schweden, Frankreich und Großbritannien befragt.
Umfrage zum Widerrufsrecht im Online-Handel 2012
Bei jeder zehnten Bestellung nutzen Kunden ihr Rückgaberecht
(PresseBox) Köln, 04.09.2012, Der E-Commerce boomt - immer mehr Waren werden online verkauft. Problematisch wird der Online-Verkauf jedoch beim Thema Rücksendungen: Für den Händler bedeuten sie hohe Kosten oder sogar Verluste. Mehr als zehn Prozent des Umsatzes gehen deutschen Online-Händlern durch Retouren verloren - dies zeigt eine aktuelle Umfrage von Trusted Shops. Europas führendes Gütesiegel für Online-Shops hat insgesamt 276 Online-Händler in Deutschland zum Thema Widerrufsrecht befragt. Wer online bestellt, kann die Ware innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss ohne Angaben von Gründen zurückgeben. Etwa jede zehnte Bestellung geht an den Händler zurück. Fast jeder Online-Händler (90 Prozent) empfindet dabei einen Großteil der Retouren als missbräuchlich. Das Problem: 30 Prozent der Waren wurden bereits von den Käufern benutzt. 
Von Online-Händlern in Deutschland werden Rücksendungen mehrheitlich als problematisch empfunden, vor allem auf Kostenseite. Über 60 Prozent der befragten Shopbetreiber schätzen die Kosten durch Rücksendungen als "sehr hoch" oder "hoch" ein. Demgegenüber sehen sie aber nur einen "niedrigen" oder "zu vernachlässigenden" Vorteil (69 Prozent), der ihnen durch die gesetzliche Regelung in Deutschland entsteht. Online-Händler, die sich durch die Gesetzeslage in Deutschland im Nachteil gegenüber ausländischen Shopbetreibern sehen, sollten jedoch bedenken, dass der E-Commerce im Wirtschaftsraum der EU zunehmend harmonisiert wird. "Durch die neue Richtlinie zum Verbraucherrecht, bereinigt die EU die unterschiedlichen Regelungen in der nationalen Rechtsprechung und schafft somit einheitlichere Rahmenbedingungen für die Shopbetreiber", erläutert Roland Thiemann, Direktor Marketing bei der Trusted Shops GmbH. "Die Zukunft des Online-Handels liegt jenseits nationaler Grenzen. Die anstehende Vereinheitlichung der Rücksendefristen in der EU wird auch den deutschen Shopbetreibern neue Kunden aus dem Ausland bringen."
Mehr als zehn Prozent Umsatzverlust durch Retouren
Etwa jede zehnte Bestellung (9,8 Prozent) im Online-Handel wird vom Kunden an den Shopbetreiber zurückgeschickt, indem der Verbraucher von seinem Widerrufs- oder Rückgaberecht Gebrauch macht. Retouren bedeuten für den Händler nicht nur einen entgangenen Umsatz, sondern sie verursachen auch Personal- und Prozesskosten im Retourenmanagement, z.B. durch die Prüfung von Rücksendungen sowie deren Aufbereitung und Einlagerung. Das gezahlte Geld ist dem Kunden natürlich gutzuschreiben. Jeder Händler muss damit rechnen, dass etwas mehr als zehn Prozent seines Umsatzes (11,6 Prozent) von Retouren aufgefressen wird. Allerdings können diese Werte je nach Sortiment weit unter- oder überschritten werden. Die Bandbreite liegt in etwa zwischen fünf und mehr als 60 Prozent. Zudem sind Rücksendungen auf Grund von Garantiefällen in dieser Zahl nicht enthalten.
Jeder zweite Online-Händler verzichtet lieber auf Umsatz
Retouren gehören im Online- und Versandhandel zum Geschäftsrisiko und kosten dem Händler Geld. Daher verzichtet fast jeder zweite befragte Online-Händler (48,5 Prozent) darauf, Kunden mit einem hohen Retourenverhalten weiter zu beliefern und verzichtet somit lieber auf den Umsatz. Etwa 30 Prozent der Shopbetreiber (27,9 Prozent) sind jedoch nicht gewillt oder in der Lage, auf diese Umsätze zu verzichten und versuchen durch den direkten Kontakt zum Kunden das Retourenverhalten zu ändern. Allerdings sind Hochretournierer, also Kunden, die durch sehr viele Rücksendungen auffallen, nicht für jeden Shopbetreiber ein Problem. Bei fast einem Drittel der befragten Händler ließen sich solche Kundengruppen nicht identifizieren. "Hochretournierer sind im Online-Handel die Ausnahme. Allerdings gibt es durchaus Sortimentsbereiche, wie etwa Mode oder Schuhe, in denen hohe Retourenquoten ein Unternehmen wirtschaftlich unter Druck setzen können", weiß Thiemann. "Besonders problematisch sind hier die sogenannten Auswahlbestellungen, bei denen der Kunde ein Kleidungsstück gleich mehrmals in unterschiedlichen Größen oder Farben bestellt, und nur die Artikel behält, die ihm gefallen oder am besten passen", so Thiemann weiter.
Keine Rechtssicherheit beim Handel auf Amazon
(PresseBox) Leipzig, 28.08.2012, Nachdem am 1. August 2012 die neue Gesetzesänderung zum Schutz der Verbraucher in Kraft getreten ist, hat das größte Online-Versandhaus die dementsprechend nötigen Anpassungen auf seinen Seiten nicht vorgenommen.
Darüber hinaus bietet Amazon seinen Händlern nach wie vor keine Möglichkeit, rechtssichere AGB und Widerrufsbelehrungen in der gesetzlich vorgeschriebenen Weise auf der Plattform einzubinden und in den Vertrag einzubeziehen.
Zunehmende Gefahr von Abmahnungen und Vertragsstrafen
Abmahngefährdet ist dabei ausnahmslos jeder Händler, der auf der Plattform Waren anbietet.
Die bereits seit längerer Zeit bestehenden Unzulänglichkeiten bei Amazon verstärken sich dadurch, dass nunmehr die abschließende Bestellübersichtsseite auf der Plattform die Anforderungen des Gesetzes zur „Button-Lösung“ nicht erfüllt.
Zwar ist der Bestellbutton in „Jetzt kaufen“ unbenannt worden, das reicht jedoch bei weitem nicht, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.
In Folge dessen beginnt die Widerrufsfrist beim Kauf von Ware nicht zu laufen. Die Käufer haben somit das Recht, die Ware ohne Angabe eines Grundes zurückzugeben und den Kaufpreis zurückzuverlangen, und das weit über die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen bzw. 1 Monat hinaus. Fatal für jeden Online-Händler.
„Es gibt eine Reihe von rechtlichen Problemen auf Amazon. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es Abmahnungen und Vertragsstrafen hagelt. Obwohl die Händler ordnungsgemäße AGB verwenden, können diese auf der Plattform aber technisch bedingt nicht richtig eingebunden werden. Gleiches gilt für die gesetzlich vorgeschriebenen Verbraucherinformationen.“, betont Andreas Arlt, Vorstandsvorsitzender des Händlerbundes. „Unter diesen Bedingungen können wir Online-Händlern aus rechtlicher Sicht nur dazu raten, ihren Verkauf über Amazon umgehend einzustellen.“
Deutschland bildet für Amazon nach den USA einen der größten Märkte. Um Online-Händler zu unterstützen, ist der Händlerbund bereit, die Plattform rechtssicher zu gestalten. Im Zuge dessen hat der Onlinehandelsverband bereits eine Zusammenarbeit mit Amazon angestrebt, um gemeinsam den Verkäufern ein rechtssicheres Handeln auf der Plattform zu ermöglichen. Bis jetzt hat Amazon eine Kooperation jedoch abgelehnt.
Rakuten veröffentlicht Infos zu Surf- und Kaufgewohnheiten
Deutsche, Amerikaner und Briten begegnen der Montagsmüdigkeit mit Shoppen; Brasilianer kaufen während der Arbeitszeit ein und Franzosen erledigen ihre Online-Einkäufe bei der Kinderbetreuung.
25. Juli 2012 – Rakuten, der drittgrößte Internethändler weltweit, gibt Einblicke in internationale Shopping- und Surfgewohnheiten von Verbrauchern. Basierend auf statischen Daten des Traffics und der getätigten Käufe auf Rakutens weltweiten Online-Marktplätzen, erhält man einen interessanten
Einblick in die lokalen Unterschiede in den verschiedenen internationalen Märkten, auf denen Rakuten aktiv ist. Die Ergebnisse zeigen, dass Kunden nicht nur in ihrer Freizeit sondern auch während ihrer Arbeitszeit im Internet einkaufen. Sie belegen außerdem die steigende Popularität des
mobilen Shoppings mit dem Smartphone. Außerdem werden Unterschiede beim Kaufverhalten von günstigen und hochpreisigeren Artikeln deutlich.
Internationale Spitzenzeiten
Die von Rakuten erhobenen Daten verraten, dass Onlineshopping für viele ein gängiges Mittel gegen die so genannte Montagsmüdigkeit ist. In den USA (Buy.com), England (Play.com) und Deutschland (Rakuten.de) wird auf den jeweiligen Webseiten an Montagen der höchste Verkehr registriert. In
Frankreich, wo kleinere Schulkinder mittwochs nicht zur Schule gehen, werden an diesem Tag die Spitzenzeiten registriert, da Eltern zu Hause sind, um auf ihre Kinder aufzupassen. In Brasilien, wo der Anteil der Bevölkerung mit eigenen Breitbandzugängen relativ niedrig ist, wird laut Rakuten Brazil
hauptsächlich während der Arbeitszeit im Internet eingekauft. So werden die meisten Aktivitäten auf Rakuten Brazil zwischen 12.00 und 14.00 Uhr verzeichnet, so dass anzunehmen ist, dass Brasilianer überwiegend die Mittagspause für ihre Einkäufe am Computer nutzen.
Mobiles Einkaufen
In Deutschland hingegen wird Moblie Commerce (M-Commerce) immer wichtiger. Die meisten Verbraucher kaufen online aber noch über ihren stationären Computer ein. Die meisten Bestellabschlüsse finden in den Abendstunden um 21.00 Uhr statt. Aber auch während der Mittagszeit liegt ein Tageshoch, was daraufhin deutet, dass auch in Deutschland die Mittagspause zum Onlineshopping genutzt wird. Sowohl in den USA als auch in England liegt die Spitzenzeit für mobiles Surfen am Morgen; in England sogar etwas früher als in Amerika. Vermutlich liegt dies daran, dass in England der öffentliche Nahverkehr viel stärker genutzt wird. Denn in England liegt hier die Spitzenzeit zwischen
7.00 und 8.00 Uhr morgens – also genau zu der Zeit, zu der viele mit der U-Bahn unterwegs sind. In Frankreich ist es genau umgekehrt: Hier wird hauptsächlich am Abend zwischen 18.00 und 19.00 Uhr mit mobilen Endgeräten eingekauft.
Abhängig vom Preis: Die Verweildauer
Die meiste Zeit verbringen Verbraucher während des Einkaufens am Computer und mit ihrem Handy bei den höherpreisigen Produkten und Kategorien. In den USA überlegen Verbraucher deutlich länger bei Kaufentscheidungen die Computer, Elektronik, Kleidung und Taschen betreffen. Hier liegt die
Verweildauer zwischen 4,4 und 4,7 Minuten bevor man sich zu einem Kauf entscheidet. Im Vergleich dazu liegt die Verweildauer bei günstigeren Artikeln bei durchschnittlich 3 Minuten. Die Briten entpuppen sich dagegen bei Mode und Büchern als Spontankäufer. Hier wird eine Entscheidung zum Kauf von Kleidung nach durchschnittlich knapp 40 Sekunden und bei Büchern nach nicht mal einer
Minute getroffen. Im Vergleich dazu benötigt man bei beispielsweise bei Fernsehgeräten etwa zwei Minuten bevor man einen Kauf erwägt. Eine interessante Abweichung wird in Brasilien deutlich, wo man sich schon nach sehr kurzer Zeit für relativ teure mobile Endgeräte entscheidet. Das deutet
darauf hin, dass man sich schon vorher online über die Produkte informiert hat und anschließend nur noch aufgrund des günstigsten Preises entscheidet.
Mark Kirschner, Executive Officer, Global Marketing bei Rakuten kommentiert: „E-Commerce ist wahrhaftig ein globales Phänomen. Die Erkenntnisse aus der Rakuten Gruppe zeigen, wie wichtig es ist, die lokalen Unterschiede zu verstehen und wie Online Händler daraus strategische Schritte ableiten können. Rakuten steht für die Kombination aus globaler Denkweise und der Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten. Wenn Shopbetreiber diese Herangehensweise verinnerlichen, können sie sehr schnell neue Zielgruppen erschließen und entsprechend bedienen. Wir sind davon überzeugt, dass das Geschäftsmodell und die Philosophie von Rakuten eine schnelle und einfache Expansion möglich macht. Genaue Einblicke in das Konsumentenverhalten bilden den Kern dieses Ansatzes.“
Beate Rank, Geschäftsführerin von Rakuten Deutschland bestätigt ebenfalls: „Diese Ergebnisse zeigen, wie sehr E-Commerce ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden ist. Dank mobiler Endgeräte können Verbraucher in England auf dem Weg zur Arbeit einkaufen und in Frankreich brauchen Eltern ihre Kinder nicht mit in den Supermarkt zu nehmen, sondern können ihre
Einkäufe online erledigen, während sie auf die Kinder aufpassen. Auch in Deutschland nimmt die Zahl der mobilen Shopper immer weiter zu und hat sich im Jahr 2011 laut einer Umfrage von Deloitte schon mehr als verdoppelt. Generell entscheiden sich Verbraucher immer noch wohlüberlegt und lassen sich gerade bei teureren Produkten etwas mehr Zeit. In bestimmten Fällen informieren sich Kunden allerdings bereits im Vorfeld und nutzen die Vielfalt des Internets und der sozialen Netzwerke, um dann schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen.“
Die Daten wurden von Rakutens Play.com (UK), Buy.com (USA), Rakuten Deutschland, Priceminister (Frankreich) und Rakuten Brazil erhoben. Rakuten ist in auch Japan und durch Partnerschaften und Übernahmen ebenso in Indonesien, Russland, Spanien und Kanada vertreten.
Internetradio wird zum Standard
Berlin, 25.07.2012, 12 Millionen Deutsche hören regelmäßig Online-Radio. Ein einfacher Breitbandanschluss oder UMTS reichen für den Audiogenuss aus.
Internetradio erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Rund 12 Millionen Deutsche hören mehrmals in der Woche Radio per Web, 3,7 Millionen sogar täglich. Weitere 12 Millionen greifen auf Internetradio-Streams mehrmals pro Monat zu. Das ergibt eine aktuelle Studie im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. "Das Angebot an Online-Sendern ist sehr vielfältig und man kann von unterwegs per Smartphone oder Tablet-PC darauf zugreifen. Online-Radio verbreitet sich rasant", sagt BITKOM-Experte Michael Schidlack. Die zunehmende Verfügbarkeit von sehr schnellen mobilen Internet-Zugängen per LTE wird für einen weiteren Schub sorgen. Insgesamt kennen 46 Millionen Deutsche Internetradio. Derzeit gibt es rund 3.000 Web-Radiosender allein in Deutschland.
Radio übers Internet hat einige Vorteile gegenüber dem klassischen Empfang. Internetnutzer können auf Radiostationen aus aller Welt zugreifen. Eine regionale Beschränkung wie beim UKW-Radio gibt es nicht. Zudem bietet das Web viele Nischensender. Für jeden Musikgeschmack gibt es spezielle Angebote. Informationen zum gerade gespielten Lied, wie Titel, Interpret und Album, werden ebenfalls gleich mit gesendet. Wem ein Song gefällt, kann ihn mit wenigen Mausklicks im nächsten Online-Portal kaufen und sofort herunterladen oder mit anderen Nutzern den Link teilen. Einige der etablierten Radiosender nutzen das Internet, um Teile ihres Programms, etwa Radio-Reportagen oder Hörspiele, per Podcast zum späteren Hören anzubieten.
Online-Radio kann nicht nur über PC oder Laptop empfangen werden. Auch mit Smartphones, Tablet-Computer und sogar Smart TVs, also Fernsehern mit Internetanschluss, kann Radio aus dem Netz gehört werden. Entsprechende Apps gibt es für viele Geräte. Inzwischen können auch viele Stereoanlagen die Radio-Streams aus dem Netz empfangen; einige Hersteller verzichten mittlerweile komplett auf den klassischen UKW Empfang. Besonders schnelle Internetverbindungen sind für den Genuss von Online-Radio nicht notwendig. Einfache Breitbandanschlüsse reichen vollkommen aus.
Zur Methodik: Basis der Angaben zur Nutzung von Internetradio ist eine repräsentative Erhebung von Goldmedia für den BITKOM. Befragt wurden 2.000 Internetnutzer im Alter zwischen 15 und 64 Jahren in Deutschland.
Whitepaper für rechtssicheres E-Mail-Marketing
Düsseldorf, 10. Juli 2012 – Für den Versand von Werbenachrichten oder Newslettern durch elektronische Post (E-Mail) müssen in Deutschland zahlreiche gesetzliche Vorschriften beachtet werden. In den letzten Jahren wurden die gesetzlichen Anforderungen für zulässiges E-Mail-Marketing insbesondere auch durch die Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) im Jahre 2009 weiter erhöht. Die in der Novelle des BDSG vorgesehene Übergangsfrist für die werbliche Nutzung von vor Inkrafttreten erhobenen Kundendaten läuft zum 31. August 2012 endgültig ab. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ein kostenloses Whitepaper mit konkreten Handlungsempfehlungen für rechtssicheres E-Mail-Marketing und Newsletter-Versand. Soweit noch nicht geschehen, rät der BVDW Unternehmen zu einem umfassenden Daten-Audit. Auf insgesamt 10 Seiten erläutert der BVDW die entsprechenden Anforderungen an deutsche Unternehmen für die Nutzung von Kundendaten zum Versand von Werbe-E-Mails und Newslettern.
Vorsicht bei Altdaten: Daten-Audit sorgt für Rechtssicherheit
![]() RA Michael Neuber, Justiziar des BVDW | „Im Online-Marketing ist stets die Einwilligung des Betroffenen in die Verwendung von personenbezogenen Kundendaten für Werbung nötig. Diese Praxis üben deutsche Unternehmen bereits seit Jahren gemäß der BDSG-Novelle aus. Vorsicht ist jedoch bei Altdaten geboten, wo Adressen ohne Beachtung der seit langem geltenden Vorgaben entweder selbst erhoben oder aber von Dritten ohne entsprechende Nachweismöglichkeit erworben wurden. Soweit nicht schon längst geschehen, sollten die betroffenen Unternehmen spätestens jetzt ein Daten-Audit durchführen, um ihr E-Mail-Marketing rechtsicher zu machen“. |
Das kostenlose BVDW-Whitepaper im Überblick
1. Betroffene Rechtsgebiete
2. Was hat sich geändert?
3. Strengere Anforderungen nach BDSG/TMG
4. Weitere Anforderungen nach UWG
5. Altdaten überprüfen
6. Folgen bei Rechtsverstößen
7. Zusammenfassung
BVDW informiert über Anforderungen gemäß BDSG-Novelle
In den letzten Jahren wurden die gesetzlichen Anforderungen für zulässiges E-Mail-Marketing insbesondere durch die Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) von 2009 erhöht. Das aktuelle „Whitepaper Handlungsempfehlung für rechtssicheres E-Mail-Marketing und Newsletter-Versand“ des BVDW informiert über die Anforderungen an deutsche Unternehmen seit Inkrafttreten der BDSG-Novelle sowie den Ablauf der Umsetzungsfrist bei Altdaten zum 31. August 2012 und bietet einen umfassenden Überblick zu den betroffenen Rechtsgebieten. Das Whitepaper ist als PDF-Dokument zum Download auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org erhältlich - oder hier.
BVDW veröffentlicht neuen Leitfaden „B2B SOCIAL MEDIA“
Düsseldorf, 5. Juli 2012 – Die Bedeutung von Social Media im Business-to-Business-Bereich (B2B-Bereich) steigt stetig. Über drei Viertel der Unternehmen, die Social Media betreiben, rechnen laut einer BVDW-Studie mit wachsenden Budgets. Doch viele B2B-Unternehmen müssen das Know-how erst noch aufbauen, um Entscheider und Meinungsbildner im Social Web gezielt zu erreichen. Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. liefert mit ihrer neuen Fachpublikation „B2B Social Media“ die notwendige Orientierung mit Praxisbeispielen und Lösungsansätzen, damit Unternehmen ihre B2B-Aktivitäten im Social Web gezielt und erfolgreich auf- und umsetzen können. Die neue Publikation des BVDW ist für 24,90 Euro im BVDW-Online-Shop unter www.bvdw-shop.org erhältlich. 
Hohe Anziehungskraft für B2B-Unternehmen
„Die Grenzen zwischen privater und beruflicher Nutzung des Social Webs verlaufen immer fließender. Entsprechend zieht die hohe Reichweite vieler sozialer Netzwerke auch B2B-Unternehmen an. Der neue Leitfaden unterstützt Firmen aus dem B2B-Bereich bei der Planung von Social Media-Aktivitäten – angefangen bei der Zielgruppenanalyse, über die Entwicklung einer Strategie bis hin zur Auswertung“, sagt Ingo Notthoff (T-Systems International), stv. Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.
Inhaltsübersicht des neuen Leitfadens „B2B Social Media“
- Definition von B2B und B2C im Social-Media-Bereich
- Zielgruppe und Zielsetzung
- Strategieentwicklung und Content
- Social-Media-Prozesskette
- Von Facebook bis LinkedIn: Social-Media-Plattformen im B2B-Einsatz
- Erfolgsmessung und Analyse
Die Autoren von „B2B Social Media“
Zu den Autoren des BVDW-Leitfadens zählen namhafte Experten:
- Hans J. Even (TWT Interactive)
- Stefan Graf (BONAGO Incentive Marketing Group)
- Michael Koch (AKOM360), Stellvertretender Leiter der Unit B2B Social Media
- Johannes Lenz (GREY Worldwide)
- Ingo Notthoff (T-Systems International), Stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media und Leiter der Unit B2B Social Media im BVDW
Die Fachpublikationen des BVDW zum Trendthema Social Media
Der BVDW veröffentlicht den neuen Leitfaden "B2B Social Media" (ISBN 978-3-942262-40-8) am 28. Juni 2012 für den Preis von 24,90 Euro im BVDW Online Shop unter www.bvdw-shop.org erhältlich. Zu den weiteren Fachpublikationen des BVDW zum Trendthema Social Media zählen:
- Social Media Kompass 2011/2012 (49,90 Euro)
- Social Commerce - vom Hype zum Geschäftsmodell (29,90 Euro)
- Social Media Monitoring (24,90 Euro)
- Karriere-Sprungbrett Social Media (19,90 Euro)
- Digitales Marketing mit Social Media, Viral und Buzz (19,90 Euro)
- Rechtliche Rahmenbedingungen für Social Media (kostenlos)
- Messbarer Erfolg im Social Media Marketing (kostenlos)
Händlerbund zählt 14.000 geprüfte Online-Shops
Leipzig, 21.06.2012, Der Händlerbund verzeichnet im Monat Juni den 14.000. auf Rechtssicherheit geprüften Online-Shop. Dank der Arbeit seiner auf IT-Recht spezialisierten Anwälte nutzen immer mehr Händler sowie Webseiten- und Plattformbetreiber die Unterstützung des Händlerbundes bei rechtlichen Fragen. Somit kann der Verband seine Marktstellung als größter Onlinehandelsverband Europas und einer der führenden Anbieter von Rechtstexten im Internet erneut behaupten.
Der Händlerbund bietet seinen Mitgliedern eine umfassende juristische Prüfung der Internetpräsenzen sowie individuelle Erstellung und regelmäßige Updates der Rechtstexte. Darin sind AGB, Impressum und Datenschutzerklärung mit Haftungsübernahmegarantie sowie ein kostenfreier Inkassoservice enthalten. Im Abmahnfall übernimmt der Händlerbund die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung seiner Mitglieder ohne zusätzliche Kosten zu erheben. Auch wer noch kein Mitglied ist, kann mit dem Leistungspaket UNLIMITED den Abmahnschutz nutzen.
„14.000 Online-Shops – das ist natürlich ein Grund zur Freude“, sagte Andreas Arlt, Vorstandsvorsitzender des Händlerbundes. „Wir wollen uns jedoch nicht darauf ausruhen, sondern unseren Mitgliedern mit neuen Projekten immer wieder positive Impulse im Geschäftsalltag geben.“
Die Einkaufsgemeinde kommt
So arbeitet der Händlerbund derzeit an einer Wareneinkaufsplattform für Online-Händler. Die Händlerbund Einkaufsgemeinde befindet sich zwar noch in der Testphase, bietet den teilnehmenden Test-Shops jedoch bereits jetzt Preisvorteile von bis zu 65 Prozent.
>> Zur Website des Händlerbunds
Searchmetrics analysiert die Biggest Spender bei Google
Wer sind Googles beste AdWords-Kunden? In einer Auswertung stellt Searchmetrics die aktivsten Werber in Deutschland, Österreich und in der Schweiz vor.
Berlin, 18.06.2012, Der Versandhandelsriese Amazon investiert innerhalb Deutschlands und Österreichs mit Abstand das meiste Geld in AdWords-Schaltungen bei Google, hält sich aber in der Schweiz mit entsprechenden Investitionen deutlich zurück. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Searchmetrics, Spezialist für Search- und Social-Analysesoftware. Mit einem Visibility-Index von 503.733 Punkten liegt Amazon in Deutschland weit vor seinen Konkurrenten Otto (Visibility-Index: 208.359 Punkte) und eBay (183.681 Punkte). Versender-Shooting-Star Zalando, dem in der Branche eine hohe Investitionsbereitschaft in Werbung aller Art attestiert wird, schafft es mit einer Visibility von 112.457 Punkten im Deutschland-Ranking nur auf den sechsten Rang. Der Visibility-Index von Searchmetrics berücksichtigt die Anzahl an AdWords-Buchungen eines Kunden sowie die Positionierung im Verhältnis zu Suchanfragen der Internet-Nutzer.

Ein genauer Blick auf die deutsche AdWords-Werbekundschaft zeigt: Unter den Top Ten finden sich mit sieben Online-Händlern und zwei Preisvergleichsdiensten fast ausschließlich handelsrelevante Google-Kunden. Lediglich das Meinungsportal Ask.com hat sich hier als artfremdes Unternehmen auf Rang fünf im Ranking geschoben.
Die Top Ten der größten deutschen AdWords-Kunden im Detail:
Rang / Unternehmen / Visibility-Index
1 Amazon.de 503.733
2 Otto.de 208.359
3 eBay.de 183.681
4 Booking.com 170.142
5 Ask.com 132.721
6 Zalando.de 112.457
7 Kaufen.com 98.698
8 Ab-in-den-Urlaub.de 83.347
9 Preisvergleich.de 80.730
10 Neckermann.de 79.576
Ein ähnliches Bild zeigt sich für den österreichischen Markt. Auch hier führt Amazon mit einem Visibility-Index von 16.648 Punkten das Ranking der größten AdWords-Werbekunden an. Auf den Plätzen folgen die Reisebuchungsplattform Booking.com (8.932 Punkte) und Ask.com (8.191). Auch auf den unteren Rängen finden sich unter den Big Spendern mit Zalando, Ab-in-den-Urlaub.de, Ottoversand.at und Fluege.de ähnliche Namen wie in Deutschland. Lediglich das Online-Auktionshaus eBay, in Deutschland auf Platz drei des Rankings, taucht in Österreich mit einem Visibility-Index von 765 Punkten erst auf Rang 87 auf. Dafür gilt aber auch in Österreich: Es geben vor allem Handelsunternehmen Geld für Google AdWords aus: Sechs der zehn Biggest Spender sind reine Online-Shops.
Die Top Ten der größten österreichischen AdWords-Kunden im Detail:
Rang / Unternehmen / Visibility-Index
1 Amazon.de 16.648
2 Booking.com 8.932
3 Ask.com 8.191
4 Universal.at 6.066
5 Zalando.at 4.749
6 Ab-in-den-Urlaub.de 4.666
7 Ottoversand.at 4.416
8 Conrad.at 3.665
9 A1.net 3.615
10 Gebrauchtwagen.at 3.480
In der Schweiz findet sich an der Spitzenposition der AdWords-Kunden überraschenderweise einmal nicht der Name Amazon auf. Mit einem Visibility-Index von 1.909 Punkten positioniert sich das Unternehmen in der Schweiz erst auf Platz 48. Und auch eBay scheint sich auf dem Schweizer Markt nicht wirklich zu engagieren. Stattdessen dominiert Booking.com (Index: 23.056) das Feld, gefolgt von Ricardo.ch (Index: 22.601) und Ebookers.ch (Index: 20.919). Auch der Handelsriese Migros, der mit LeShop eines der Vorzeigeunternehmen in Sachen Online-Supermärkte betreibt, ist in Sachen AdWords bei Google vergleichsweise rar gesät (Rang 32, Index: 2.915), während Konkurrent Coop (Rang 15, Index: 5.225) hier deutlich mehr investiert.
Die Top Ten der größten Schweizer AdWords-Kunden im Detail:
Rang / Unternehmen / Visibility-Index
1 Booking.com 23.056
2 Ricardo.ch 22.601
3 Ebookers.ch 20.919
4 Ask.com 13.037
5 Zapmeta.de 10.984
6 Distrelec.ch 10.650
7 Conrad.ch 6.900
8 Weltbild.ch 6.765
9 Local.ch 6.559
10 Anibis.ch 5.928
www.searchmetrics.com
Ein Viertel des Umsatzes mit Elektrogeräten wird online erzielt
Berlin, 18.06.2012, der Online-Anteil am Gesamtumsatz verdoppelte sich innerhalb von fünf Jahren. Die höchsten Werte erzielen Notebooks, Smartphones und MP3-Player. Die Sparte der Staubsauger erreichen einen höheren Online-Anteil als die Fernseher.
Fast ein Viertel (23 Prozent) des gesamten Umsatzes mit elektronischen Geräten ist in Deutschland inzwischen ins Internet abgewandert. Damit hat sich der Online-Anteil am Umsatz bei Privatverbrauchern innerhalb von nur fünf Jahren fast verdoppelt. Im Jahr 2007 entfielen erst 12 Prozent der Ausgaben u.a. für Computer, Fernseher, Handys sowie für Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Staubsauger auf das Internet. Das hat eine repräsentative Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. „Der Trend zum E-Commerce hat einen neuen Schub bekommen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die Online-Shops sind komfortabler und die Bezahlung ist sicherer geworden.“ Mithilfe des Internets als neuem Vertriebskanal könnten Händler neue Kunden gewinnen. Auch für Konsumenten bringt der E-Commerce Vorteile: Weniger Zeitverlust im Alltag und die Möglichkeit, unabhängig von Öffnungszeiten und örtlichen Gegebenheiten einkaufen können, sind nur einige Gründe für das Online-Shopping.
Nach den Ergebnissen der Erhebung ist der Online-Anteil an den Ausgaben von Privatkunden für Technikgeräte zurzeit bei Notebooks mit 37 Prozent am höchsten. Das ist eine Steigerung von 6 Prozentpunkten im Vergleich zum vergangenen Jahr. Bei Smartphones erreicht der Online-Anteil am Umsatz 33 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent), bei MP3-Playern 31 Prozent (30 Prozent) und bei Digitalkameras 25 Prozent (24 Prozent). Selbst bei Staubsaugern erfolgt mit 21 Prozent des Umsatzes und Waschmaschinen mit 19 Prozent ein großer Teil der Verkäufe über das Internet. Damit liegt der Online-Anteil bei diesen Geräten sogar höher als bei Fernsehern mit 16 Prozent.
In Deutschland ist in den Markt für den Verkauf elektronischer Geräte im Internet Bewegung gekommen, nachdem die beiden größten stationären Händler Saturn und Media Markt in das Geschäft eingestiegen sind. Nach Jahren der Abstinenz eröffneten die Tochtergesellschaften des Metro-Konzerns innerhalb weniger Monate eigene Online-Shops. Damit treten sie gegen die etablierten Online-Plattformen wie Amazon und Ebay, die Online-Shops der Hersteller sowie die Shops anderer Handelsketten und Versandhändler an.
Zur Methodik: Die Gfk Retail and Technology GmbH erhob im Rahmen einer repräsentativen Handelsstichprobe den Umsatz von technischen Geräten in Deutschland sowie den Anteil der Internetverkäufe am Umsatz im Bereich der Privatkunden.
Trusted Shops: Stolperfallen beim E-Mail-Marketing
Köln, 14.06.2012, Werbe-E-Mails zählen für viele Shopbetreiber zu den beliebtesten Marketing-Instrumenten. Trotz des häufigen Einsatzes von Newsletter-Werbung kommt es aber immer wieder zu Rechtsverstößen. Ein Grund hierfür ist die komplexe Rechtsprechung, die in letzter Zeit ergangen ist. In einem kostenlosen Whitepaper haben die Rechtsexperten von Trusted Shops deshalb jetzt die häufigsten Fehler beim Versand von E-Mail-Werbung zusammengestellt und geben Tipps und Hinweise, wie Shopbetreiber diese künftig vermeiden können. Abgerundet wird das Whitepaper durch interessante Praxistipps zu den Marketing-Grundlagen der E-Mail-Werbung.
Besonders häufig stolpern Online-Händler über die Frage, welchen Kunden sie eigentlich Werbung per E-Mail zukommen lassen dürfen. „Der Erfolg steht und fällt mit der Einwilligung des Empfängers. Wenn sie nicht vorliegt, laufen die besten E-Mail-Marketing-Kampagnen direkt in die Abmahnfalle. Das kann teuer werden“, weiß Autor und Rechtsexperte Martin Rätze von Trusted Shops. Doch gilt diese Einwilligung dauerhaft und wie führen Shopbetreiber den Nachweis, dass eine gültige Erlaubnis des Kunden vorliegt? Antworten dazu liefert das aktuelle Whitepaper vom Online-Gütesiegel Trusted Shops.
Bei Shopbetreibern sehr beliebt, aber aus rechtlicher Sicht durchaus problematisch ist die sogenannte Tell-a-friend-Werbung. Kunden haben in einem Online-Shop die Möglichkeit, Produkte einfach über eine E-Mail-Funktion an Freunde und Bekannte weiterzuempfehlen. Doch so einfach, wie es klingt, ist es in der Praxis nicht. Auch bewegt sich der Online-Händler auf einem engen rechtlichen Terrain. „E-Mail-Marketing ist für die meisten Shopbetreiber ein verlockendes Werbemittel. Es ist kostengünstig, zielgruppengenau und die Erfolge können in Echtzeit ausgewertet werden. Wenn da nicht die rechtlichen Stolpersteine wären“, so Rätze weiter.
E-Mail-Werbung zählt im Dialogmarketing zu den kostengünstigsten Werbekanälen. Im Schnitt muss ein Online-Händler pro Newsletter rund 3.700 Euro investieren. Eine voll adressierte Werbesendung kostet hingegen fast das Fünffache. Zudem können Empfänger zielgruppengenau selektiert und somit hohe Streuverluste vermieden werden. In Deutschland nutzen etwa 540.000 Unternehmen E-Mail-Marketing und investieren rund zwei Milliarden Euro in diesen Werbekanal.
Neue Endungen bei Internet-Adressen vorgestellt
Berlin, 13.06.2012, die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) teilte am Mittwoch die Liste der Bewerber für die neuen Top-Level-Domains mit. Dabei erklärte ICAAN, dass es für 231 Kandidaten dieser Domainnamen mehrere Bewerber gibt. Folgendes im Überblick:
- Icann hat heute Bewerbungen um neue Adress-Endungen veröffentlicht
- Städte und Unternehmen wollen eigene Top-Level-Domain
- 70 Anfragen aus Deutschland zu neuen Endungen
- Fast 2.000 Bewerbungen zu Wunsch-Domains eingegangen
Das Web erhält neue Homepage-Namen: Die Internet-Verwaltung Icann hat heute die Bewerbungen um neue, so genannte Top-Level-Domains vorgestellt. Aus Deutschland gibt es 70 Anfragen. Dazu gehören spezielle Adress-Endungen für Städte, wie .berlin, .hamburg und .köln. Auch viele Dax-Unternehmen haben eine eigene Adress-Endung beantragt, etwa BMW, SAP und Deutsche Post. "Zahlreiche deutsche Städte und Unternehmen können sich auf ihre eigene Wunsch-Endung freuen. Die regionalen Endungen bieten neue Möglichkeiten für Kommunen, sich als Wirtschaftsstandort im Internet zu präsentieren", sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Die Inhaber einer Wunsch-Domain werden zum Internet-Unternehmen. Sie müssen die Technik zum Betrieb der Domain stellen und entscheiden, wer eine Website mit ihrer Adress-Endung verwenden darf. Weltweit sind 1.930 Bewerbungen seit Beginn des Jahres bei der Icann eingegangen. Einige Unternehmen wollen sich gleich mehrere der generischer Top-Level-Domains (gTLD) sichern: Amazon hat sich etwa auf 76 Adress-Endungen beworben.
Bisher erlaubt die Icann nur wenige Endungen. Weit verbreitet sind Länderkennungen, etwa .de für Deutschland oder .fr für Frankreich. Auch thematische Domains werden viel genutzt, wie .com für die Wirtschaft und .gov für Regierungs-Websites. Zudem kommt es zu einer weiteren Neuerung bei den Homepage-Namen: Die neuen Adress-Endungen können erstmals auch aus nicht lateinischen Buchstaben bestehen, etwa arabischen oder chinesischen Schriftzeichen.
Seit dem 12. Januar konnten Interessenten Bewerbungen für ihre Wunsch-Domain einreichen. Die Bewerbungsfrist endete im Mai. Die ersten Adressen mit den neuen Endungen sollen im kommenden Jahr online gehen. Bis dahin prüft die Icann in einem mehrstufigen Verfahren die Bewerbungen, etwa ob Markenrechte verletzt werden. Für Beschwerden gegen eine der angefragten Wunsch-Domains räumt die Internetverwaltung 7 Monate Zeit ein.
Trusted Shops: Neue Magento Module für 1.6 und 1.7
Kurz nach den beiden größten Magento Events in Leipzig und Paris veröffentlicht Trusted Shops seine beiden Magento Module “Seal of Approval with Buyer Protection” und “Seller Rating” für die aktuellen Magento Versionen 1.6 und 1.7. Beide Module helfen Ihnen die gesamte Trusted Shops Funktionalität, Gütesiegel mit Käuferschutz und Kundenbewertung, einfach in Ihren Magento Shop zu integrieren.
Was ist neu?
Neben der Kompatibilität der aktuellen Magento Versionen 1.6 und 1.7. stellt Trusted Shops beide Module nun in sieben verschiedenen europäischen Ländern zur Verfügung: Deutschland, England, Frankreich, Österreich, Schweiz, Polen und Spanien.
Die Module können auf Magento Connect heruntergeladen werden:
ECC Handel-Studie: Kauf auf Rechnung gibt Vertrauensbonus
Webshops, die ihren Kunden Kauf auf Rechnung anbieten, profitieren durch gesteigertes Kundenvertrauen und niedrigere Abbruchquoten, analysierte das ECC Handel in einer aktuellen Studie
Kleinmachnow, 12.06.2012, Vertrauen gegenüber dem Konsumenten aufzubauen ist der effektivste Weg für langfristigen Erfolg im E-Commerce. Das zeigt einmal mehr die Studie "Vertrauensbildende Maßnahmen im E-Commerce auf dem Prüfstand - Zur Wirkung von Gütesiegeln, Zahlungsverfahren und Kundenbewertungen im Online-Handel" der Forschungs- und Beratungsinitiative ECC Handel. Für die Studie wurden 1.008 Deutsche ab 18 Jahren befragt. Dem Einsatz vertrauensbildender Zahlungsarten kommt dabei eine besondere Rolle zu, wie die Studie weiter verdeutlicht. So achten rund 94 Prozent der Befragten bei Einkäufen in Online-Shops eigenen Angaben zufolge "sehr stark" oder "eher" auf die angebotenen Zahlungsverfahren. Damit spielt das Angebot an Bezahloptionen als Entscheidungskriterium für oder gegen einen Webshop eine größere Rolle als Kundenbewertungen, auf die laut ECC Handel rund 86 Prozent der Umfrageteilnehmer "sehr stark" oder "eher" achten. Vier von fünf Webshopper suchen bei ihren virtuellen Einkaufstouren auch gezielt nach Anbietern, die das präferierte Zahlungsverfahren anbieten.
Käufer lieben es, per Rechnung einzukaufen. So können sie die Ware in Ruhe zu Hause prüfen und müssen erst anschließend bezahlen. Davon profitieren natürlich auch die Händler, die den Kauf auf Rechnung anbieten, durch einen Vertrauensvorschuss, so die ECC-Studienautoren: Denn 95,6 Prozent der Befragten bewerten einen Online-Shop, der Kauf auf Rechnung anbietet, als "sehr vertrauenswürdig" oder "eher vertrauenswürdig". Fehlt die gewünschte Bezahlart, bekommen Webhändler jedoch auch die negativen Konsequenzen deutlich zu spüren: 37,5 Prozent der Umfrageteilnehmer lassen in diesem Fall ihren gefüllten Warenkorb im Webshop stehen, um stationär oder bei einem anderen Online-Händler zu kaufen. Mit dem Rechnungskauf-Anbieter BillSAFE erfüllen Händler ihren Kunden den Wunsch nach der beliebtesten Zahlart im Internet und erzielen dadurch höhere Konversionsraten, höhere Warenkörbe und somit eine starke Kundenbindung.
Bei der Wahl der Zahlungsmethode spielt das Thema Sicherheit eine entscheidende Rolle und ist die treibende Kraft hinter BillSAFE. Bei der Rechnungskauflösung verzichtet BillSAFE im Bestellprozess vollständig auf die Weitergabe sensibler Daten wie Konto- oder Kreditkartendaten, wodurch diese Kundendaten sicher vor Missbrauch geschützt sind.
Meet Magento #6.12 endet mit neuem Besucherrekord
Vom 21. bis 22. Mai fand zum sechsten Mal die Magento-Fachkonferenz „Meet Magento“ im Westin Hotel in Leipzig statt. Die Veranstaltung konnte mit über 550 Teilnehmern einen neuen Besucherrekord verzeichnen.
Bas Nawijn, Head of Sales EMEA Magento Inc., eröffnete am Montagmorgen die ausverkaufte Konferenz. In seiner Keynote sprach er vor allem über das derzeitige Wachstum der erfolgreichen Shoplösung. So hat sich die Zahl der auf Magento basierenden Online-Shops innerhalb des letztens Jahres verdoppelt und das Angebot an Extensions wuchs um 73 Prozent. Im Anschluss gab Vinai Kopp, Manager Developer Education & Evangelism Magento, Inc., einen kurzen Ausblick auf Magento 2 und stellte die neuen Magento Community 1.7 and Enterprise 1.12 Versionen vor.
Insgesamt wurde in über 25 Sessions in drei Vortragräumen eine Facette an Themen für Entwickler, Online-Händler und Agenturen geboten. 26 Unternehmen stellten außerdem Ihre Produkte und Dienstleistungen im Ausstellerbereich vor. Das neue Zeit- und Raumkonzept mit größeren Vortragsräumen, mehr Aussteller- und Cateringfläche sowie mehr Zeit zum Networking neben dem Vortragsprogramm stieß bei den Besuchern auf sehr positive Resonanz.
Idealer Abschluss des ersten Konferenztages bildete wieder die After-Show-Party in der Leipziger Moritzbastei. Mit über 430 Teilnehmern wurde auch hier ein neuer Besucherrekord aufgestellt.
Am zweiten Tag gab Bas Nawijn tiefere Einblicke zum Thema x.commerce und sprach anschließend zusammen mit Scott Dahlgren, Department Head Channel Sales Magento Inc., und mit einigen Magento Soultion Partner über erfolgreiche Projekte und was deren Erfolg ausmachte.
Im nächsten Frühjahr ist die siebte Meet Magento Veranstaltung in Deutschland geplant. Der genaue Termin für die Meet Magento #7.13 wird in Kürze bekannt gegeben.
Relaunch des Onlinekatalog fundusonline.de
16. Mai 2012 17:00 : FTA News
FTA relauncht Fundus Online Der Onlinekatalog der FTA Film- und Theater- Ausstattung GmbH präsentiert sich ab sofort unter einer eigenen Domain www.fundusonline.de mit erweiterten Funktionen und neuem Design. Die von IntelliTools entwickelte Software bietet den Zugriff auf knapp 300.000 Artikel aller Niederlassungen der FTA. Übersichtliche Suchfunktionen ermöglichen eine schnelle, gezielte und umfassende Recherche. Die Katalogisierung der Artikel nach Themen, Epochen und Stilrichtungen, eine Volltextsuche sowie unterschiedlich anpassbare Ergebnisdarstellungen garantieren schnelles und effizientes Arbeiten. Der personifizierte Account ermöglicht individuelle Merklisten für Projekte und Dekorationen. Über den Warenkorb können Kunden für unterschiedliche Auftraggeber Bestellungen an die FTA schicken und die dazugehörigen Angebote, Lieferscheine und Rechnungen der FTA verwalten. Dr. Robert Lackner, Geschäftsführer der FTA: „Mit Fundus Online haben wir ein modernes Werkzeug geschaffen, das dem Bedürfnis unserer Kunden nach effizienter Recherche und vollelektronischer Bestellung und Abwicklung entgegenkommt.“
>> Zu www.fundusonline.de
Neue Version des FACT-Finder Magento-Moduls verfügbar
Modul ist mit FACT-Finder 6.7 kompatibel und vereinfacht die Verwendung von FACT-Finder XML API
Das Modul ist mit der neuesten FACT-Finder-Version 6.7 voll kompatibel, so dass Magento-Nutzer alle Vorteile und Features der fehlertoleranten Such- und Navigationslösung aus dem Hause Omikron vollumfänglich nutzen können. Dazu zählen beispielsweise Beraterkampagnen, mit denen Shop-Betreiber persönliche Beratungsgespräche simulieren können, sowie die Möglichkeit, mit virtuellen Kategorien Merchandising in Echtzeit zu betreiben.

Die neue Modul-Version wurde in Kooperation mit dem "Magento Gold Partner" Flagbit GmbH und Co. KG aus Karlsruhe entwickelt und kann über den Downloadbereich von Magento bezogen werden. Das Modul ist auch für die Magento Professional Edition und die Enterprise Edition (ab Version 1.7.) einsetzbar und sorgt im Online-Shop für eine Steigerung der Conversion Rate von bis zu 25 Prozent.
"Wir freuen uns, dass wir auch in die aktuelle Version des Moduls wieder einige neue Features von FACT-Finder in Magento einbringen konnten", sagt Michael Türk, Head of Business Unit E-Commerce von Flagbit, und fügt hinzu: "Auch hinsichtlich der Performance und Usability haben wir das Modul im Rahmen verschiedener Refactorings noch leistungsstärker gemacht."
Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie die Integration von FACT-Finder in einen Magento-Shop beispielhaft aussehen könnte und was die Suche dort alles leistet, dem sei ein Besuch in diesem Demo-Shop empfohlen.
Und das sind einige der Neuerungen des Moduls:
- Tag Cloud Integration: Die grafische Darstellung der wichtigsten (Such-) Begriffe zeigt Online-Shoppern auf einen Blick, was derzeit stark nachgefragt wird und erleichtert die Orientierung im Shop.
- Für den Datenexport lassen sich beliebige Attribute definieren, und zwar für jeden Shop einzeln. So können Produkte besser gewichtet und Abverkäufe gezielt gesteuert werden.
- Alle FACT-Finder-Features lassen sich einzeln ein- oder ausschalten.
- Das FACT-Finder-Management wird im Magento-Backend nicht mehr im iFrame angezeigt. Jetzt führt der Link direkt auf das FACT-Finder-Backend - das Business User Cockpit ist in voller Bildschirmgröße zu sehen.
- Interne Anfragen können mithilfe eines konfigurierbaren IP-Filters so ausgefiltert werden, dass sie keine kostenpflichtigen Suchanfragen auslösen.
- Ergibt die Suche mit FACT-Finder nur einen einzigen Treffer, kann statt des Suchergebnisses jetzt direkt die Produktdetailseite angezeigt werden.
- Das HTTP/Browser-Caching sorgt dafür, dass bei der Navigation "Zurück zum Suchergebnis" keine weitere Anfrage ausgelöst wird.
Sollte Magento Connect aus irgendeinem Grund nicht verwendet werden können, gibt es das Modul von FACT-Finder auf Wunsch auch als PEAR-Paket.
Mehr Umsatz durch ansprechendes Shop-Design
Legen Sie Wert auf ein gut durchdachtes Shopdesign – denn der erste Eindruck zählt. Neben der Produktpräsentationen soll Ihr Online-Shop dem Besucher auch ein Einkaufsvergnügen vermitteln. Denn mit einem ausgefeilten Design können Sie das Kaufverhalten Ihrer Kunden beeinflussen und somit den Shop-Umsatz steigern.
Zur Stärkung Ihres Image: Mit einem individuellen und für die Kundenzielgruppe ansprechenden Design können Händler langfristig als positive Marke im Gedächtnis der Besucher verankert bleiben.
Je nachdem, über welches Werbemittel der Interessent auf einen Online-Shop kommt, steigern Sie Ihre Konversionsrate und bieten Sie ihm die richtige Landingpage. Kontrollieren Sie für Ihren Online-Erfolg daher auch immer die durchschnittliche Verweildauer, die Seitenzugriffe pro Besuch und die Absprungrate. Ggf. benötigt es nur geringe Anpassungen um den Erfolg zu steigern.
Durch das reichhaltige Online-Angebot und die schnellen Bandbreiten bewegen sich die Nutzer noch schneller und selbstverständlicher im Internet als noch vor ein paar Jahren. Die visuelle und auf die Kundengruppe zugeschnittene Ansprache wird dabei immer wichtiger. Denn - die Kunden sind wählerischer und anspruchsvoller geworden. Gerade im E-Commerce ist es besonders wichtig, die Nutzerführung so zu gestalten, dass sie auf die Bedürfnisse der Nutzer eingeht.
Im Folgenden ein paar Ansatzpunkte, was eine gute Shopgestaltung ausmacht:
- Gestalten Sie das Shop-Layout branchenspezifisch und für Ihre Kernzielgruppe.
- Gestalten Sie den Shop nach Ihrer Corporate Identity (CI)
- Vermeiden Sie grafische Spielereien – der Shop muss klar aufgebaut und intuitiv bedienbar sein.
- Halten Sie die Navigation übersichtlich.
- Führen Sie die Besucher auch mit ansprechenden Bildern und Teasern zu den gewünschten Produktsortiment und Angeboten
- Setzen Sie Ihre Produkte in Szene
- Verwenden Sie bei der Produktbeschreibung einen Kurztext (für die Schnellkäufer) und einen Zusatztext (für die Detailprofis) – die Textlängen müssen den Besuchererwartungen angepasst werden.
- Betonen Sie die Sicherheit und zeigen Sie z.B. Gütesiegel (TÜV, Trusted Shops u.a.)
- Lassen Sie Popups weg.
- Vermeiden Sie Aktionen, die vom Shop wegführen oder vom Kaufprozess ablenken.
- Stellen Sie den Service und nicht (nur) den Preis in den Vordergrund.
IntelliTools GmbH
Balanstraße 57
81541 München
Tel: +49 (0)89 41 61 558-0
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